Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 16.23 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Dr. Seuss

Theodor Seuss Geisel alias Dr. Seuss, 1904 in Massachusetts geboren, studierte in den 20er Jahren Englische Literatur in Oxford, dann in in Paris, wo er u.a. Ernest Hemingway, Gertrude Stein und James Joyce kennenlernte. Seinen Plan, nach der Rückkehr in die USA eine Karriere als Romancier zu machen, verhinderte die wirtschaftliche Depression. Stattdessen wurde er Gagschreiber. In den 40er Jahren gewann er zweimal den Oscar für Dokumentarfilme und einmal für einen Cartoon. Endlich, in den 50er Jahren wurde er zum Kinderbuchautor. Sein Werk umfasst 47 Titel. Theodor Geisel starb 1991 in den USA.

Bücher von Dr. Seuss

Dr. Seuss, : Horton hört ein Hu!. (Ab 3 Jahre)

Cover: Horton hört ein Hu!

Rogner und Bernhard Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3807701362, Gebunden, 62 Seiten, 11,00 EUR

lebt im Dschungel von Nümpels und hört eines Tages den Hilferuf eines Staubkorns. Eines Staubkorns? Nein, den der winzigen Lebewesen, die darauf leben: die Hus aus Hu--Heim. Für Horton ist klar: Eine Person ist eine Person, egal wie winzig! und beschließt, die winzig-kleinen Kreaturen und ihr Dorf vor dem Spott und den Finten der ... mehr lesen
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Dr. Seuss, : Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat. (Ab 6 Jahre)

Rogner und Bernhard Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3807701583, Gebunden, 56 Seiten, 7,67 EUR

Aus dem Amerikanischen von Eike Schönfeld. Dr. Seuss "Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat" gehört in Amerika zu Weihnachten wie der Mistelzweig. Buchstäblich jedes Kind kennt den Grinch: Ein fieser Charakter mit dünnen Fingern und einem Herzen aus der Tiefkühltruhe. Ihm geht Weihnachten auf den Keks und besonders der Lärm, den die Kinder machen, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Buch: Havanna im SpiegelAlma Guillermoprieto: Havanna im Spiegel
Aus dem Spanischen und Englischen von Matthias Wolf. 1970 verließ die junge Mexikanerin Alma Guillermoprieto ...

Buch: Klar bin ich eine Ost-Frau!Martina Rellin: Klar bin ich eine Ost-Frau!
Martina Rellin hat sich mit Frauen aus dem Osten darüber unterhalten, was sie wirklich bewegt, wie sie ihr ...

Archiv: Bücherschauen

Das Gegenglück, der Geist

09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Mein Hymen gehört mir!

03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen