Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Roberto Bolano
Bolano, Roberto: 2666. Roman

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3446233962, Gebunden, 1096 Seiten, 29,90 EUR
Aus dem Spanischen von Christian Hansen. Literatur von einem anderen Planeten: Roberto Bolanos posthum erschienener Jahrhundertroman "2666" über die unaufgeklärte Mordserie an Frauen in Mexiko ist eine atemberaubende Reise ins finstere Herz der modernen Welt. Wir begeben uns auf die Suche nach dem Schriftsteller und ehemaligen Wehrmachtssoldaten ... mehr lesen
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Bolano, Roberto: Exil im Niemandsland. Fragmente einer Autobiografie

Berenberg Verlag, Berlin 2008, ISBN 3937834265, Gebunden, 140 Seiten, 19,00 EUR
Aus dem Spanischen von Kirsten Brandt und Heinrich von Berenberg. Roberto Bolano, in Chile geboren, in Mexiko aufgewachsen, in Spanien zu literarischem Weltruhm gelangt und früh gestorben, ist so etwas wie der Fliegende Holländer Lateinamerikas: Wie wenige hat er das Exil kennengelernt - und sich dazu unsentimentale Gedanken gemacht. Sie bilden ... mehr lesen
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Bolano, Roberto: Chilenisches Nachtstück. Roman

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446208224, Gebunden, 156 Seiten, 17,90 EUR
Aus dem Spanischen von Heinrich von Berenberg. Sebastian Urrutia Lacroix, berühmter chilenischer Literaturkritiker, mittelmäßiger Dichter und Priester, hält in einer Fiebernacht Rückschau auf sein bewegtes Leben. Wie er durch einen Gönner in die literarischen Zirkel eingeführt wurde, wie er sich während der ... mehr lesen
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Bolano, Roberto: Der unerträgliche Gaucho.

Antje Kunstmann Verlag, München 2006, ISBN 3888974461, Gebunden, 191 Seiten, 16,90 EUR
Aus dem Spanischen von Hanna Grzimek und Peter Kultzen. Ein ehemaliger US-Mariner erliegt den Zaubermächten Mexikos. In der argentinischen Pampa, wo kannibalische Kaninchen wüten, endet ein pensionierter Anwalt als unerträglicher Gaucho. Ein falscher Mönch, der in einer spanischen Kleinstadt brutal mordet, wird für kurze ... mehr lesen
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Bolano, Roberto: Telefongespräche. Erzählungen

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446205268, Gebunden, 234 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Spanischen von Christian Hansen. Ein Mann ruft eine alte Flamme an, sie treffen sich wieder, trennen sich erneut, telefonieren noch ein paarmal miteinander. Dann wird die Frau ermordet: von einem ehemaligen Liebhaber, der sie mit anonymen Anrufen belästigt hat. In seinen traurigen und schrecklich komischen Geschichten entführt uns ... mehr lesen
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Bolano, Roberto: Die wilden Detektive. Roman

Carl Hanser Verlag, München - Wien 2002, ISBN 3446201254, Gebunden, 684 Seiten, 29,90 EUR
Aus dem Spanischen von Heinrich von Berenberg. Liebesgeschichten und Todesfälle, Morde und Fluchten, Irrenhäuser und Universitäten, Figuren, die verschwinden, und solche, die mirakulöserweise stets von neuem auftauchen: Alles kommt in diesem Roman des Chilenen Bolano vor. ... mehr lesen
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Bolano, Roberto: Amuleto. Roman

Antje Kunstmann Verlag, München 2002, ISBN 3888973074, Gebunden, 160 Seiten, 16,90 EUR
Aus dem Spanischen von Heinrich von Berenberg. Dies ist die Geschichte einer mutigen, durchgedrehten Frau. Aber auch die Geschichte jener lateinamerikanischen Studenten, die 1968 im Kugelhagel der Armee starben. Eine Frauentoilette in der Universität von Mexiko: Hier sitzt im September 1968, als die Soldaten einmarschieren und Studenten und Professoren ... mehr lesen
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Bolano, Roberto: Stern in der Ferne. Roman

Antje Kunstmann Verlag, München 2000, ISBN 3888972345, gebunden, 176 Seiten, 16,36 EUR
Aus dem Spanischen von Christian Hansen. Hin und her gerissen zwischen Faszination und Abscheu entwirft Roberto Bolano das schillernde Porträt eines Mannes mit vielen Namen, dessen einzige Moral die Ästhetik ist. Der Protagonist Carlos Wieder ist ein Dandy des Schreckens, der foltert, mordet, die Angst auf Fotos festhält, "barbarische Gedichte" verfasst ... mehr lesen
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Bücher von Lesern empfohlen
Manfred Bogisch: Die LDPD und das Ende der DDR
Manfred Bogisch, langjähriger Mitarbeiter des LDPD-Vorsitzenden Manfred Gerlach und des LDPD-Vorsitzenden ...
Juan Jose Millas: Meine Straße war die Welt
Aus dem Spanischen von Peter Schwaar. In "Als die Welt Kind war" erzählt Juan Jose Millas von dem ...
Archiv: Bücherschauen
Doppeltes Glück
17.03.2010: Die FAZ lernt mit Bernd Lichtenbergs Familienroman "Kolonie der Nomaden", die Angst vor dem kommenden Schrecken zu fürchten. Sehr unheimlich findet die NZZ auch Paulus Hochgatterers Roman "Das Matratzenhaus. Die SZ kann Justine Levys Roman "Schlechte Tochter" allen Frauen mit schwierigen Müttern empfehlen. Die FR liest Essays von Orhan Pamuk. Die heutige Literaturbeilage der FAZ werten wir in den nächsten Tagen. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



