Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Bernhard Schlink
Schlink, Bernhard: Das Wochenende. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2008, ISBN 3257066333, Gebunden, 225 Seiten, 18,90 EUR
Nach 20-jähriger Haft hat ihn der Bundespräsident begnadigt. Zum ersten Wochenende in Freiheit lädt seine Schwester die alten Freunde ein. Für sie ist das Leben weitergegangen. Und für ihn? Was bleibt von der Zeit der Gewalt? Legenden? Bewältigung? Sprachlosigkeit? ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Vergangenheitsschuld. Beiträge zu einem deutschen Thmea

Diogenes Verlag, Zürich 2007, ISBN 3257065973, Gebunden, 192 Seiten, 19,90 EUR
Nach dem Dritten Reich ist Vergangenheitsschuld zur deutschen Erfahrung und zum deutschen Thema geworden, und sie ist es bis heute geblieben. ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Die Heimkehr. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2006, ISBN 3257065108, Gebunden, 375 Seiten, 19,90 EUR
Im Fragment eines Heftchenromans über die Heimkehr eines deutschen Soldaten aus Sibirien entdeckt Peter Debauer Details aus seiner eigenen Wirklichkeit. Die Suche nach dem Ende der Geschichte und nach deren Autor wird zur Irrfahrt durch die deutsche Vergangenheit und offenbart auch Peter Debauers Geheimnisse. ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Vergewisserungen. Über Politik, Recht, Schreiben und Glauben

Diogenes Verlag, Zürich 2005, ISBN 3257064837, Gebunden, 363 Seiten, 22,90 EUR
Ist die politische Klasse erschöpft? Hat die Wirtschaft Anspruch auf Vertrauen? Schulden Schriftsteller politisches Engagement? Wofür braucht es die Kirche? Wieviel Multikulturalität verträgt eine moderne Gesellschaft? Wo sind die Grenzen des Rechts? Was ist der Preis der Gerechtigkeit? Wo ist Heimat? Oft haben aktuelle Konflikte ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Vergangenheitsschuld und gegenwärtiges Recht.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518121685, Taschenbuch, 156 Seiten, 8,50 EUR
Dem Recht wohnt beides inne: das Erinnern und das Vergessen. Es kann noch nach Jahren verlangen, dass ein Täter für seine Tat und Schuld bestraft wird. Es kann aber auch fordern, dass Vergangenes ad acta gelegt wird und dass die Bestrafung und Wiedergutmachung von Unrecht der Erhaltung des Rechtsfriedens geopfert wird. Weil dem Recht beides ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Selbs Mord. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2001, ISBN 325706280X, Gebunden, 266 Seiten, 20,35 EUR
Selb könnte sich allmählich auf den Lebensabend einstellen. Er sieht es selbst: Die wenigen Aufträge, die der 70-jährige noch an Land zieht, lohnen das Büro kaum. Dann bekommt er einen Auftrag, der weder seinen Auftraggeber noch ihn im Grunde interessiert. Aber ausgerechnet in diesen Fall verstrickt sich Selb immer tiefer. Merkwürdige Dinge ereignen ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Liebesfluchten. Erzählungen
Diogenes Verlag, Zürich 2000, ISBN 3257062303, gebunden, 308 Seiten, 20,40 EUR
Flucht in die Liebe, Flucht vor der Liebe - vor sich selbst, dem andern, dem Leben, der Geschichte. Sieben erotische, subtile, tragikomische Geschichten über Sehnsüchte und Verwirrungen, Nähe und Einsamkeit, Verstrickung und Schuld, Lebensentwürfe und Lebensverantwortung. ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Heimat als Utopie.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518066137, Taschenbuch, 50 Seiten, 5,11 EUR
Immer mehr Menschen fühlen sich fremd im eigenen Land. Angesichts der zunehmenden Entfremdung im Zeitalter der Globalisierung nimmt die wachsende Sehnsucht nach Heimat nicht wunder, doch: "Wo haben die Menschen ihre Heimat?" ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Vexierspielkünstler
20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



