Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 16.23 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Bernhard Schlink

Bernhard Schlink, geboren 1944, ist Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Bis 2005 war er Richter des Verfassungsgerichtshofs für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster. Schlink hat mehrere Romane veröffentlicht, darunter der internationale Bestseller "Der Vorleser" (1995), "Liebesfluchten" (2000) und "Selbs Mord" (2001).

Bücher von Bernhard Schlink

Schlink, Bernhard: Das Wochenende. Roman

Cover: Das Wochenende

Diogenes Verlag, Zürich 2008, ISBN 3257066333, Gebunden, 225 Seiten, 18,90 EUR

Nach 20-jähriger Haft hat ihn der Bundespräsident begnadigt. Zum ersten Wochenende in Freiheit lädt seine Schwester die alten Freunde ein. Für sie ist das Leben weitergegangen. Und für ihn? Was bleibt von der Zeit der Gewalt? Legenden? Bewältigung? Sprachlosigkeit? ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Vergangenheitsschuld. Beiträge zu einem deutschen Thmea

Cover: Vergangenheitsschuld

Diogenes Verlag, Zürich 2007, ISBN 3257065973, Gebunden, 192 Seiten, 19,90 EUR

Nach dem Dritten Reich ist Vergangenheitsschuld zur deutschen Erfahrung und zum deutschen Thema geworden, und sie ist es bis heute geblieben. ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Die Heimkehr. Roman

Cover: Die Heimkehr

Diogenes Verlag, Zürich 2006, ISBN 3257065108, Gebunden, 375 Seiten, 19,90 EUR

Im Fragment eines Heftchenromans über die Heimkehr eines deutschen Soldaten aus Sibirien entdeckt Peter Debauer Details aus seiner eigenen Wirklichkeit. Die Suche nach dem Ende der Geschichte und nach deren Autor wird zur Irrfahrt durch die deutsche Vergangenheit und offenbart auch Peter Debauers Geheimnisse. ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Vergewisserungen. Über Politik, Recht, Schreiben und Glauben

Cover: Vergewisserungen

Diogenes Verlag, Zürich 2005, ISBN 3257064837, Gebunden, 363 Seiten, 22,90 EUR

Ist die politische Klasse erschöpft? Hat die Wirtschaft Anspruch auf Vertrauen? Schulden Schriftsteller politisches Engagement? Wofür braucht es die Kirche? Wieviel Multikulturalität verträgt eine moderne Gesellschaft? Wo sind die Grenzen des Rechts? Was ist der Preis der Gerechtigkeit? Wo ist Heimat? Oft haben aktuelle Konflikte ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Vergangenheitsschuld und gegenwärtiges Recht.

Cover: Vergangenheitsschuld und gegenwärtiges Recht

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518121685, Taschenbuch, 156 Seiten, 8,50 EUR

Dem Recht wohnt beides inne: das Erinnern und das Vergessen. Es kann noch nach Jahren verlangen, dass ein Täter für seine Tat und Schuld bestraft wird. Es kann aber auch fordern, dass Vergangenes ad acta gelegt wird und dass die Bestrafung und Wiedergutmachung von Unrecht der Erhaltung des Rechtsfriedens geopfert wird. Weil dem Recht beides ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Selbs Mord. Roman

Cover: Selbs Mord

Diogenes Verlag, Zürich 2001, ISBN 325706280X, Gebunden, 266 Seiten, 20,35 EUR

Selb könnte sich allmählich auf den Lebensabend einstellen. Er sieht es selbst: Die wenigen Aufträge, die der 70-jährige noch an Land zieht, lohnen das Büro kaum. Dann bekommt er einen Auftrag, der weder seinen Auftraggeber noch ihn im Grunde interessiert. Aber ausgerechnet in diesen Fall verstrickt sich Selb immer tiefer. Merkwürdige Dinge ereignen ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Liebesfluchten. Erzählungen

Diogenes Verlag, Zürich 2000, ISBN 3257062303, gebunden, 308 Seiten, 20,40 EUR

Flucht in die Liebe, Flucht vor der Liebe - vor sich selbst, dem andern, dem Leben, der Geschichte. Sieben erotische, subtile, tragikomische Geschichten über Sehnsüchte und Verwirrungen, Nähe und Einsamkeit, Verstrickung und Schuld, Lebensentwürfe und Lebensverantwortung. ... mehr lesen
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Schlink, Bernhard: Heimat als Utopie.

Cover: Heimat als Utopie

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518066137, Taschenbuch, 50 Seiten, 5,11 EUR

Immer mehr Menschen fühlen sich fremd im eigenen Land. Angesichts der zunehmenden Entfremdung im Zeitalter der Globalisierung nimmt die wachsende Sehnsucht nach Heimat nicht wunder, doch: "Wo haben die Menschen ihre Heimat?" ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen

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Mein Hymen gehört mir!

03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

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02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

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09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen