Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Paul Nolte

Paul Nolte, geboren 1963, ist Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin. Er hat, neben zahlreichen Aufsätzen, u.a. die Werke "Staatsbildung als Gesellschaftsreform" (1990), "Gemeindebürgertum und Liberalismus in Baden 1800- 1850" (1994), "Die Ordnung der deutschen Gesellschaft" (2000) und "Generation Reform" vorgelegt.

Bücher von Paul Nolte

Nolte, Paul: Religion und Bürgergesellschaft. Brauchen wir einen religionsfreundlichen Staat?

Cover: Religion und Bürgergesellschaft

Berlin University Press, Berlin 2009, ISBN 3940432644, Gebunden, 140 Seiten, 24,90 EUR

Religion ist am Anfang des 21. Jahrhunderts in die Welt zurückgekehrt. Auch in Europa und in Deutschland. Sie verlässt die privaten und innerkirchlichen Rückzugsräume. Religion ist zu einem wichtigen Bestandteil von Öffentlichkeit, von bürgerlicher Gesellschaft und Politik geworden. Es ist eine sperrige Beziehung, und doch ... mehr lesen
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Nolte, Paul: Riskante Moderne. Die Deutschen und der neue Kapitalismus

Cover: Riskante Moderne

C. H. Beck Verlag, München 2006, ISBN 3406540848, Gebunden, 313 Seiten, 19,90 EUR

Paul Nolte, der sich mit Generation Reform als einer der wichtigsten Vordenker des gesellschaftlichen Wandels in Deutschland etabliert hat, analysiert die Wege und Irrwege einer Gesellschaft, die auf praktisch allen Feldern ihr Handeln einer veränderten Realität anpassen muss - im Verhältnis der sozialen Klassen, der Generationen ... mehr lesen
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Nolte, Paul: Generation Reform. Jenseits der blockierten Republik

Cover: Generation Reform

C. H. Beck Verlag, München 2004, ISBN 3406510892, Gebunden, 256 Seiten, 12,90 EUR

Deutschland braucht dringend grundlegende Reformen - doch wohin diese Reformen eigentlich führen sollen, das scheint selbst vielen Politikern nicht recht klar zu sein. Paul Nolte analysiert die Schieflagen und Sackgassen, in die wir in den letzten Jahrzehnten hineingesteuert sind, und plädiert für eine neue Bürgergesellschaft, in ... mehr lesen
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Nolte, Paul: Die Ordnung der deutschen Gesellschaft. Selbstentwurf und Selbstbeschreibung im 20. Jahrhundert

C. H. Beck Verlag, München 2000, ISBN 3406461913, Gebunden, 520 Seiten, 44,90 EUR

Wie haben die Deutschen im 20. Jahrhundert ihre "Gesellschaft", ihr soziales Zusammenleben verstanden? Welche Kontinuitäten und Brüche lassen sich in ihrer Selbstwahrnehmung vom Kaiserreich und der Weimarer Republik über das "Dritte Reich" bis zur Bundesrepublik beobachten? Dieses Buch bietet einen Blick auf die Sozialgeschichte ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen