Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 16.23 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Thomas Brasch

Thomas Brasch wurde 1945 in Westow in England geboren, 1947 zogen seine Eltern mit ihm in die spätere DDR, wo der Vater SED Funktionär und zeitweise Stellvertretender Minister für Kultur wurde. 1965 musste er wegen seiner Systemkritik sein Journalismusstudium aufgeben. Nach Protesten gegen den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen in der Tschechoslowakei wurde er 1968 inhaftiert. Bis zu seiner Übersiedlung in die Bundesrepublik 1976 arbeitet er als Fräser in einem Transformatorenwerk. Veröffentlichungen: "Vor den Vätern sterben die Söhne", "Kargo" und "Massenmörder Brunke". Thomas Brasch starb 2001.

Bücher von Thomas Brasch

Brasch, Thomas: Der schöne 27. September. Gedichte

Cover: Der schöne 27. September

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518223739, Gebunden, 86 Seiten, 10,80 EUR

Der bekannteste Gedichtband von Thomas Brasch (1945-2001) erschien 1980. ... mehr lesen
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Brasch, Thomas: Shakespeare-Übersetzungen.

Cover: Shakespeare-Übersetzungen

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3458171010, Gebunden, 740 Seiten, 29,90 EUR

Mit einem Nachwort von Claus Peymann. Fasziniert von der Komplexität der Shakespearschen Menschen und ihrer Sprache, hat Thomas Brasch seit Mitte der achtziger Jahre seinen Shakespeare geschaffen. Es sind die Übersetzungen eines modernen Elisabethaners: meisterhafte Aneignungen und Bearbeitungen, die sich an Shakespeares Fähigkeit messen, ... mehr lesen
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Brasch, Thomas: Wer durch mein Leben will, muss durch mein Zimmer. Gedichte aus dem Nachlass

Cover: Wer durch mein Leben will, muss durch mein Zimmer

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518413430, Gebunden, 199 Seiten, 16,90 EUR

Herausgegeben von Fritz J. Raddatz und Katharina Thalbach. "Ich stehe für niemand anderen als für mich", erklärte Thomas Brasch 1977, nachdem er, 31jährig, die DDR verlassen und sich für ein Weiterleben und -arbeiten im Westen entschieden hatte. Und dabei blieb es auch, ein viel zu kurzes Leben lang. Brasch war nur sich selbst ... mehr lesen
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Brasch, Thomas: Vor den Vätern sterben die Söhne.

Cover: Vor den Vätern sterben die Söhne

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518223550, Gebunden, 133 Seiten, 11,80 EUR

Nachwort von Katja Lange-Müller. "Zuerst spürte ich seinen Kopf, der stark auf meine Blase drückte, und einige Minuten später den Schwanz, der in meinem Mund wedelte. Ich wollte nicht darüber nachdenken, wie der Wolf in mich hineingekommen war und warum er verkehrt lag. Ich stieg in die Straßenbahn 63 und fuhr zum Krankenhaus ... mehr lesen
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