Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 16.23 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hans Wollschläger

Hans Wollschläger, geboren 1935, betätigte sich bereits als Schriftsteller, Übersetzer (James Joyce, E. A. Poe), Historiker, Rhetor, Essayist und psychoanalytisch ausgerichteter Literaturhistoriker. Zwischen 1987 und 1996 war er Mitherausgeber der historisch-kritischen Ausgabe der Werke Karl Mays.

Bücher von Hans Wollschläger

Wollschläger, Hans: Die Insel. Und einige andere Metaphern für Arno Schmidt

Cover: Die Insel

Wallstein Verlag, Göttingen 2008, ISBN 3892442991, Gebunden, 367 Seiten, 34,00 EUR

Mit unveröffentlichtem Material aus dem Nachlass des großen Essayisten. Arno Schmidt (1914-1979) hat zu Lebzeiten nur einen Autor als Schüler angenommen und als Nachfolger akzeptiert: Hans Wollschläger. Dieser hatte in Gestus und Anspruch eine Stellung im Literaturbetrieb, die der seines bewunderten Vorbildes durchaus ähnelte, ... mehr lesen
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Wollschläger, Hans: Anderrede vom Weltgebäude herab. Hans Wollschläger zum Gedächtnis

Cover: Anderrede vom Weltgebäude herab

Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 3835302329, Broschiert, 43 Seiten, 14,00 EUR

Am 19. Mai 2007 starb Hans Wollschläger. Dieser Band enthält seine letzte große öffentliche Rede, gehalten auf der Tagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt im Herbst 2006, Nachrufe von Rolf-Bernhard Essig, Lothar Müller, Paul Ingendaay und Rudi Schweikert sowie die Trauerrede zur Beisetzung von ... mehr lesen
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Wollschläger, Hans: Tiere sehen dich an. Essays, Reden. Schriften in Einzelausgaben

Cover: Tiere sehen dich an

Wallstein Verlag, Göttingen 2002, ISBN 3892445168, Gebunden, 331 Seiten, 28,00 EUR

Maul- und Klauenseuche, Rinderwahn, Schweinepest - die Meldungen über die Katastrophen in der industrialisierten Landwirtschaft haben in den letzten Jahren immer wieder auch grelle Schlaglichter auf die lebenverachtenden Umstände geworfen, unter denen Tiere als Nahrungsquelle unserer Gesellschaft gehalten werden. In vier Essays, allen voran ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Buch: Havanna im SpiegelAlma Guillermoprieto: Havanna im Spiegel
Aus dem Spanischen und Englischen von Matthias Wolf. 1970 verließ die junge Mexikanerin Alma Guillermoprieto ...

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Martina Rellin hat sich mit Frauen aus dem Osten darüber unterhalten, was sie wirklich bewegt, wie sie ihr ...

Archiv: Bücherschauen

Das Gegenglück, der Geist

09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Mein Hymen gehört mir!

03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen