Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 11.21 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Zygmunt Haupt

Zygmunt Haupt, geboren 1907 in Ulaszkowce am Seret (heute Ukraine), studierte Architektur in Lemberg. Seit 1939 Soldat, zunächst in Ungarn, dann in Frankreich und England. 1946 übersiedelte er in die USA und arbeitete ab 1951 für Voice of America. 1963 erschien in Paris sein Erzählband "Ein Ring aus Papier", die einzige Publikation zu Lebzeiten. Haupt, der auch Maler war, starb 1975 in Winchester/Virginia.

Bücher von Zygmunt Haupt

Haupt, Zygmunt: Ein Ring aus Papier. Erzählungen

Cover: Ein Ring aus Papier

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518414291, Gebunden, 350 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Polnischen und mit einem Nachwort von Esther Kinsky. Mit einem Essay von Andrzej Stasiuk. "Was ist das - Glück? Erinnerung, ein Stück gelebten Lebens, das zum Eigentum geworden ist. Man kann zwischen zerbrochenen Spielsachen sitzen, zwischen Spänen, Kletten und Gras oder mitten in einer Landschaft und aus dieser zerstreuten ... mehr lesen
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Haupt, Zygmunt: Vorhut. Erzählungen

Cover: Vorhut

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3518224158, Gebunden, 233 Seiten, 15,80 EUR

Aus dem Polnischen und mit einem Nachwort von Esther Kinsky. Haupts zweiter Prosaband "Vorhut" enthält Texte aus den Jahren 1944 - 1975. Sie lesen sich wie Bruchstücke, wie Mosaiksteine eines ungeschriebenen Romans. Wie es möglich sei, auf so universale Weise zu schreiben, dass es im Ohr eines jeden Lesers Widerhall findet, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen