Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Zülfü Livaneli

Zülfü Livaneli wurde als Sänger und Komponist international berühmt. Er hat über 30 Soundtracks und 300 Lieder komponiert und in Europa und den USA hunderte von Konzerten gegeben. Für sein Schaffen als Filmregisseur hat er verschieden europäische Preise erhalten. Seit 1995 ist Livaneli UNESCO-Botschafter und engagiert sich weltweit in Friedensprogrammen.

Bücher von Zülfü Livaneli

Livaneli, Zülfü: Der Eunuch von Konstantinopel.

Unionsverlag, Zürich 2000, ISBN 3293002757, Gebunden, 29 Seiten, 96,63 EUR

Aus dem Türkischen von Wolfgang Riemann. Dieser erste Roman von Zülfü Livaneli folgt der Erinnerung eines schwarzen Eunuchen im osmanischen Serail: der Erinnerung an seine Entführung als Kind aus Abessinien, an die Marter der Kastration und an seinen Aufstieg innerhalb des Harems bis an die Seite des Herrschers. Er erzählt, wie sein Herr eines ... mehr lesen
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Livaneli, Zülfü: Katze, Mann und Tod. Roman

Cover: Katze, Mann und Tod

Unionsverlag, Zürich 2005, ISBN 3293003451, Gebunden, 192 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Türkischen von Wolfgang Riemann. Sami Baran, in der Türkei politisch verfolgt, verschlägt es ins Exil nach Schweden. Als er erkrankt und in eine Stockholmer Klinik eingeliefert wird, begegnet er dort einem alten, schwer kranken Mitpatienten. Wie Sami selbst stammt auch er aus der Türkei. Er kommt ihm bekannt vor - wo nur ... mehr lesen
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Livaneli, Zülfü: Glückseligkeit. Roman

Cover: Glückseligkeit

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 3608937927, Gebunden, 313 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Türkischen von Wolfgang Riemann. Drei Schicksale, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, führt Livaneli zu einer Geschichte zusammen: einen liberalen Professor aus Istanbul, den eine Midlife-Krise beutelt, einen traumatisierten Kriegsveteran und ein geschändetes Mädchen. Die 15-jährige Meryem steht im Zentrum. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen