Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Zsuzsanna Gahse

Zsuzsanna Gahse, 1946 in Budapest geboren, floh mit ihren Eltern nach dem Ungarnaufstand 1956 und lebt heute - nach längeren Aufenthalten in Wien und Stuttgart - als freischaffende Schriftstellerin in Müllheim/Thur in der Schweiz.

Bücher von Zsuzsanna Gahse

Gahse, Zsuzsanna: Nichts ist wie oder Rosa kehrt nicht zurück. Roman

Cover: Nichts ist wie oder Rosa kehrt nicht zurück

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 1999, ISBN 3434504699, gebunden, 169 Seiten, 18,41 EUR

Rosa, die Protagonistin, lebt in Budapest und wird durch die Umbrüche der Geschichte und die Ereignisse der ungarischen Revolution zur Flucht gezwungen, die sie durch Österreich nach Deutschland und zurück nach Österreich ins Exil führt. Ihr gegenüber steht als zweite Person die Ich-Erzählerin, aus deren Perspektive erzählt wird. ... mehr lesen
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Gahse, Zsuzsanna: durch und durch. Müllheim/Thur in drei Kapiteln

Cover: durch und durch

Edition Korrespondenzen, Wien 2004, ISBN 3902113286, Gebunden, 176 Seiten, 21,50 EUR

Die halbe Welt fährt durch Müllheim. Der Ort liegt an der schweizerischen Hauptstraße 1, einem alten Verkehrsweg, unweit vom Bodensee. Sie führt durch eine "absolute Menschenlandschaft" und also mitten in Zsuzsanna Gahses neues Prosawerk. In einer Fülle von sich verzahnenden Begegnungen, Geschichten und allerlei Feldforschungen ... mehr lesen
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Gahse, Zsuzsanna: Instabile Texte. Zu zweit

Cover: Instabile Texte

Edition Korrespondenzen, Wien 2005, ISBN 3902113413, Gebunden, 142 Seiten, 18,50 EUR

Wie Europa zerfallen die Alpen in einzelne Täler, Seen und Städte, in unterschiedliche Volksgruppen und Sprachen, in Stimmen und Stimmungen. Ironisch und intelligent erforscht Zsuzsanna Gahse diese Vielfalt und findet dafür in den "Instabilen Texten" eine radikale Form. In Betrachtungen, Geschichten und Gegengeschichten tastet ... mehr lesen
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Gahse, Zsuzsanna: Oh, Roman.

Cover: Oh, Roman

Edition Korrespondenzen, Wien 2007, ISBN 3902113510, Gebunden, 127 Seiten, 18,50 EUR

Ende Juli, ein dreitägiger Arbeitsbesuch im klimatisierten Krankenhaus - draußen flirrende Hitze, drinnen Spitalalltag. Die Ich-Erzählerin, eine "Schreiberin" aus Wien, wo sie in einem Schokoladengeschäft von Kunden bestellte Reiseberichte und Briefe verfasst, ist zu Besuch beim Goldschmied Friedrich, um dessen Einfälle ... mehr lesen
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Gahse, Zsuzsanna: Erzählinseln. Reden für Dresden

Cover: Erzählinseln

Thelem Verlag, Dresden 2009, ISBN 3939888516, Kartoniert, 213 Seiten, 12,80 EUR

Im Frühjahr 2008 war die Autorin Zsuzsanna Gahse Inhaberin der 7. Chamisso-Poetikdozentur in Dresden und reflektierte in ihren »Reden für Dresden« über die Voraussetzungen und Bedingungen ihres Schreibens zwischen den Sprachen. Gahse ist eine Transmigrantin und eine »europäische Avantgardistin« (Gert Ueding); sie verknüpft, ... mehr lesen
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Gahse, Zsuzsanna: Donauwürfel.

Cover: Donauwürfel

Edition Korrespondenzen, Wien 2010, ISBN 3902113693, Gebunden, 141 Seiten, 18,50 EUR

Zehn Silben mal zehn Zeilen bilden ein Quadrat, zehn Quadrate einen Würfel (10 x 10 x 10 = 1 Donauwürfel). In diesem neuartigen Versmaß von Zsuzsanna Gahse strömt die Erzählung durch das Buch. Der Donau und dem Sprachfluss folgend tauchen unentwegt Geschichten auf, um in den nachdrängenden Fluten wieder zu versinken. Sie ... mehr lesen
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Gahse, Zsuzsanna: Das Nichts in Venedig.

Martin Wallimann Verlag, Alpnach 2010, ISBN 3908713986, Gebunden, 100 Seiten, 16,00 EUR

"Venedig ist ein leeres Blatt?" Zsuzsanna Gahse beschreibt dieses Blatt mit den Notaten einer unstimmigen Liebesaffäre. Bei einem längeren Aufenthalt in der Lagunenstadt sieht sie keineswegs die Glanzseiten der Kulissen, von denen die meisten Bücher über Venedig und entsprechend auch die Touristen schwärmen. Sie beobachtet ... mehr lesen
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Archiv: Kolumnen

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23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen