Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Yoram Kaniuk

Yoram Kaniuk, 1930 in Tel Aviv geboren, gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller Israels und erhielt für seine Prosa bereits etliche Auszeichnungen, u. a. den Brenner Prize, den höchsten Literaturpreis Israels. Yoram Kaniuk lebt zurzeit in Tel Aviv.

Bücher von Yoram Kaniuk

Kaniuk, Yoram: Und das Meer teilte sich. Der Kommandant der Exodus

Cover: Und das Meer teilte sich

List Verlag, München 1999, ISBN 3471793852, gebunden, 318 Seiten, 22,50 EUR

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Kaniuk, Yoram: Verlangen. Roman

Cover: Verlangen

List Verlag, München 2001, ISBN 3471794085, Gebunden, 352 Seiten, 21,47 EUR

Aus dem Hebräischen von Beate E. von Schwarze. Das Leben des israelischen Filmproduzenten Alex Tlalim läuft nach dem Tod seiner geliebten Frau völlig aus dem Ruder. Zunächst von Trauer paralysiert versucht er vergeblich, über den Verlust seiner großen Liebe hinwegzukommen. Als dann auch noch sein sechzigster Geburtstag naht, flüchtet er mit dem ... mehr lesen
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Kaniuk, Yoram: Der letzte Berliner.

Cover: Der letzte Berliner

List Verlag, München 2002, ISBN 3471794549, Gebunden, 288 Seiten, 18,00 EUR

Der Doyen der israelischen Literatur rechnet ab mit dem Land der Täter: Als Yoram Kaniuk 1985 eine Einladung des Bundespräsidenten nach Deutschland annahm, ahnte er nicht, dass diesem ersten Aufenthalt weitere folgen sollten. Fortan ließen ihn, den Juden deutscher Abstammung, Deutschland und die Frage danach, warum gerade dieses Volk ... mehr lesen
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Kaniuk, Yoram: Zwischen Leben und Tod. Ein autobiographischer Roman

Cover: Zwischen Leben und Tod

Claassen Verlag, Berlin 2010, ISBN 3546004442, Gebunden, 220 Seiten, 19,90 EUR

Mit 74 Jahren wird Yoram Kaniuk ein zweites Mal geboren, als er nach einem Koma im Krankenhaus erwacht. Monatelang hatte er in Halluzinationen gelebt, die Stationen seines langen Lebens zogen an ihm vorüber: Er glaubte, mit seinen toten Eltern und mit längst verlorenen Freunden zu reden, durch Tel Aviv und New York zu wandern, zu schreiben ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen