Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Yoko Tawada

Yoko Tawada, 1960 in Tokyo geboren, studierte in Tokyo und Hamburg Literaturwissenschaft und lebt seit 1982 in Hamburg. Seit 1986 veröffentlicht sie in deutscher und japanischer Sprache.

Bücher von Yoko Tawada

Tawada, Yoko: Verwandlungen. Tübinger Poetik-Vorlesungen

konkursbuchverlag, Tübingen 1998, ISBN 3887691261, Taschenbuch, 64 Seiten, 5,11 EUR

1: Stimme eines Vogels oder das Problem der Fremdheit
2: Schrift einer Schildkröte oder das Problem der Übersetzung
3: Gesicht eines Fisches oder das Problem der Verwandlung
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Tawada, Yoko: Spielzeug und Sprachmagie in der europäischen Literatur. Eine ethnologische Poetologie

Cover: Spielzeug und Sprachmagie in der europäischen Literatur

konkursbuchverlag, Tübingen 2000, ISBN 3887691571, Taschenbuch, 240 Seiten, 12,68 EUR

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Tawada, Yoko: Opium für Ovid. Ein Kopfkissenbuch von 22 Frauen

konkursbuchverlag, Tübingen 2000, ISBN 3887691563, Taschenbuch, 222 Seiten, 12,68 EUR

Aus dem Japanischen von Peter Pörtner. Yoko Tawada erzählt von einer vielschichtigen Erotik, die nichts mit ?Beziehungen? zu tun hat ? die verwobene traumhafte Geschichte von 22 Frauen, die sich mitunter begegnen ? Die Gespenster des gegenwärtigen Alltags in Großstädten, zwischen "Finanzamt, anschließend Tesa kaufen", schamanistische Märchen ... mehr lesen
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Tawada, Yoko: Überseezungen. Literarische Essays

Cover: Überseezungen

konkursbuchverlag, Tübingen 2002, ISBN 3887691865, Broschiert, 158 Seiten, 12,90 EUR

Es geht um die Vermischungen und Verwirrungen der Sprachen, um quer über die Welt geworfene Blicke und Laute, um die Kommunikation in den verschiedensten Sprachen, "zwischen den Kulturen", mit Maschinen. Missverständnisse und Fehler ermöglichen neue Bedeutungen... Aus dem Inhalt: Apfel, Nase - Gespenster-E-mail - Ohrenzeugin - Die Zweischalige ... mehr lesen
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Tawada, Yoko: Das nackte Auge. Erzählung

Cover: Das nackte Auge

konkursbuchverlag, Tübingen 2004, ISBN 3887693248, Kartoniert, 192 Seiten, 12,00 EUR

Ein Mädchen aus Vietnam kommt, ohne es zu wollen, von Ost- nach Westdeutschland, sie spricht die Sprache nicht, versucht zu fliehen, fährt - im Traum? - in die falsche Richtung und landet in Paris. Dort flüchtet sie ins Kino ... Sie lebt dort viele Jahre - ohne Visum, bei verschiedenen Frauen und Männern und vor allem im Cinema, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen