Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Yoko Ogawa

Yoko Ogawa, 1962 in Okayama, Japan geboren, lebt mit ihrer Familie in der Präfektur Hyogo. Sie ist Autorin von zahlreichen Romanen und gilt als eine der wichtigsten japanischen Autorinnen ihrer Generation. Für ihr Werk wurde sie mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem begehrten Yomiuri-Preis.

Bücher von Yoko Ogawa

Ogawa, Yoko: Hotel Iris. Roman

Cover: Hotel Iris

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2001, ISBN 3935890001, Gebunden, 224 Seiten, 18,90 EUR

Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler. Die siebzehnjährige Mari führt zusammen mit ihrer Mutter ein bescheidenes Hotel in einem Badeort an der Küste. Eines Abends wird sie Zeugin eines heftigen Streits zwischen zwei Gästen, einem älteren Herrn und einer Prostituierten. Mari ist tief beeindruckt ... mehr lesen
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Ogawa, Yoko: Der Ringfinger. Roman

Cover: Der Ringfinger

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2002, ISBN 3935890079, Gebunden, 112 Seiten, 15,00 EUR

Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler. Ein junges Mädchen aus der Provinz findet Arbeit im Labor von Herrn Deshimaru. Dieser hat sich darauf spezialisiert, von den guten und schlechten Erinnerungen seiner Kunden ein Präparat herzustellen: die Knochen eines Vogels, eine kaum sichtbare Narbe auf der Wange eines ... mehr lesen
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Ogawa, Yoko: Schwimmbad im Regen. Erzählungen

Cover: Schwimmbad im Regen

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2003, ISBN 3935890133, Gebunden, 157 Seiten, 17,50 EUR

Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler. Eine junge Frau bringt ihren Cousin in einem Studentenwohnheim unter. In der Folgezeit versucht sie vergeblich, ihn dort anzutreffen. Vom Hausmeister erfährt sie, daß die übrigen Studenten das Heim meiden, seitdem einer ihrer Kommilitonen unter mysteriösen Umständen ... mehr lesen
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Ogawa, Yoko: Liebe am Papierrand. Roman

Cover: Liebe am Papierrand

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2004, ISBN 3935890257, Gebunden, 255 Seiten, 19,80 EUR

Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler. Yoko Ogawas Roman "Liebe am Papierrand" erzählt von einer Welt, in der sich die verstummten Klänge der Vergangenheit auf subtile Weise Gehör verschaffen. Eine junge Frau nimmt in einem Hotel an einer Gesprächsrunde mit Gehörkranken teil. Zu dem ... mehr lesen
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Ogawa, Yoko: Das Museum der Stille. Roman

Cover: Das Museum der Stille

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2005, ISBN 3935890311, Gebunden, 352 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler. Ein junger Mann kommt in ein abgelegenes Dorf in der Provinz. Unter Anleitung einer alten Dame soll er dort ein Museum einrichten, das eine Sammlung von Alltagsgegenständen beherbergt. Alle Gegenstände wurden von der alten Dame gestohlen, um die Erinnerung an eben erst ... mehr lesen
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Ogawa, Yoko: Der zerbrochene Schmetterling. Erzählungen

Cover: Der zerbrochene Schmetterling

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2007, ISBN 3935890478, Gebunden, 192 Seiten, 18,90 EUR

Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler. Jeden Tag sitzt Aya auf der Tribüne eines Schwimmbades und beobachtet, wie Jun vom Zehnmeterturm Kunstsprünge vollführt. Die beiden sind zusammen im Waisenhaus aufgewachsen und einander so nah, wie nur Geschwister es sein können. Doch dann tritt plötzlich ... mehr lesen
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Ogawa, Yoko: Das Ende des Bengalischen Tigers. Ein Roman in elf Geschichten

Cover: Das Ende des Bengalischen Tigers

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2011, ISBN 3935890753, Gebunden, 224 Seiten, 18,90 EUR

Aus dem Japanischen von Sabine Mangold. In elf miteinander verwobenen Geschichten entwirft Yoko Ogawa eine Alltagswelt, in die unvermittelt etwas Fremdes, Bedrohliches einbricht: Eine Frau möchte zum zehnten Geburtstag ihres Sohnes, der vor Jahren durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, in einer Konditorei zwei Erdbeertörtchen kaufen. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen