Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Wolfgang Ullrich
Ullrich, Wolfgang: Mit dem Rücken zur Kunst. Die neuen Statussymbole der Macht

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2000, ISBN 3803151643, Gebunden, 120 Seiten, 18,41 EUR
Nie zuvor haben Banken und Unternehmen so viel Kunst gekauft wie in den letzten Jahrzehnten. Was aber machen sie damit? Wolfgang Ullrich untersucht in seiner Monographie, warum man mit zeitgenössischer Kunst so gut repräsentieren kann... ... mehr lesen
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Ullrich, Wolfgang: Die Geschichte der Unschärfe.

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2002, ISBN 3803151694, Gebunden, 160 Seiten, 19,50 EUR
Seit William Turner hat das Unklare eine Geschichte, die bis in die heute weitverbreitete Bildästhetik der Unschärfe reicht. Wolfgang Ullrich beschreibt zum ersten Mal die Tradition, die ideologischen Begründungen und die Wirkungen dieses Stilmittels. ... mehr lesen
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Ullrich, Wolfgang / Vogel, Juliane (Hrsg.): Weiß. Ein Grundkurs

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3596157587, Taschenbuch, 261 Seiten, 13,90 EUR
Über eine Farbe, die vielleicht keine ist, aber gerade deshalb die interessantesten Assoziationen, Bewertungen, Metaphern, narrativen Wendungen und Bilder evoziert - und um die geht es in diesem Sammelband. Über weiße Wäsche, weißes Rauschen, weiße Haut, die weißen Seiten der Literatur, den "white cube", weiße ... mehr lesen
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Ullrich, Wolfgang: Tiefer hängen. Über den Umgang mit der Kunst

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2003, ISBN 3803124794, Kartoniert, 189 Seiten, 11,90 EUR
Tiefer hängen ist eine Polemik gegen das erhabene Bild von Kunst und Künstlern, das über Generationen vorherrschte. Die damit verbundenen hohen Ansprüche haben weder denen, die Kunst machen, noch denen, die sich damit beschäftigen, gutgetan. In der beginnenden Abrüstung des Kunstbegriffs und in den neuen Tendenzen im Umgang ... mehr lesen
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Ullrich, Wolfgang: Was war Kunst?. Biografien eines Begriffs

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 359616317X, Kartoniert, 281 Seiten, 13,90 EUR
Ut pictura poesis, je ne sais quoi, edle Einfalt, stille Größe, white cube, readymade, high and low: So lauten einige Begriffe und Wendungen, mit denen Wirkung und Rezeption von Kunst beschrieben wurde und wird. Doch ihre Abgrenzungsfunktion haben sie mittlerweile verloren: Was Kunst war, ist heute nicht mehr nur im Bereich der Kunst zu ... mehr lesen
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Ullrich, Wolfgang: Bilder auf Weltreise. Eine Globalisierungskritik

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2006, ISBN 3803151740, Gebunden, 140 Seiten, 19,50 EUR
Wie werden Bilder bei uns verstanden, und wie in der Fremde? Welche Macht üben sie aus und welche Folgen hat das für die Bilder? Mit Bildern verbinden sich Machtphantasien. Dazu gehört auch der Wunsch nach Bildern, die über kulturelle Grenzen hinaus Resonanz finden. Wolfgang Ullrich geht verschiedenen - folgenlosen wie erfolgreichen ... mehr lesen
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Ullrich, Wolfgang: Habenwollen. Wie funktioniert die Konsumkultur?

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3100860047, Gebunden, 224 Seiten, 17,90 EUR
Warum kaufen wir so viel, obwohl unsere Grundbedürfnisse längst befriedigt sind? Konsumgüter versprechen ein erfüllteres, glücklicheres, längeres Leben - man kann sich mit ihnen identifizieren oder darstellen, aber sie verändern uns auch. Ob Zahnbürste, Rasierer oder Auto: Produkte werden mittlerweile auf Charaktermerkmale ... mehr lesen
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Ullrich, Wolfgang: Raffinierte Kunst. Übung vor Reproduktionen

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2009, ISBN 3803151783, Gebunden, 156 Seiten, 22,90 EUR
Nachdem Wolfgang Ullrich in mehreren Büchern die Entleerung des Kunstbegriffs kritisch betrachtet hat, ist er diesmal voll des Lobes - er würdigt die Reproduktion, die häufig eine Weiterentwicklung und Vollendung des Originals ermöglicht. ... mehr lesen
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Ullrich, Wolfgang: An die Kunst glauben.

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2011, ISBN 3803126738, Kartoniert, 174 Seiten, 12,90 EUR
Kunst und Religion: ein altes Thema und, wie Wolfgang Ullrich zeigt, eine höchst aktuelle Geschichte über Glauben, Skepsis, Konkurrenz, Kritik und Markt. ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





