Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Wolfgang Reinhard
Prodi, Paolo / Reinhard, Wolfgang (Hrsg.): Das Konzil von Trient und die Moderne.
Duncker und Humblot Verlag, Berlin 2001, ISBN 3428106415, Broschiert, 435 Seiten, 94,08 EUR
In dem vorliegenden Sammelband wird der Versuch unternommen, das Konzil von Trient in die fundamentale religiöse, kulturelle und politische Bewegung einzugliedern, die im 16. und 17. Jahrhundert alle europäischen Gesellschaften erfaßte. Darüber hinaus werden die Schnittpunkte der Entstehung des modernen Staates und der Wandlung der Kirchenstrukturen ... mehr lesen
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Reinhard, Wolfgang: Geschichte der Staatsgewalt. Eine vergleichende Verfassungsgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart

C. H. Beck Verlag, München 1999, ISBN 3406453104, Gebunden, 631 Seiten, 49,90 EUR
Obwohl die Europäer die Erfinder des modernen Staates waren, gab es bisher keine gründliche Untersuchung seiner europaweiten historischen Grundlagen, keine vergleichende Verfassungsgeschichte der Länder Europas. Dieses Buch versucht, die politischen Strukturen der europäischen Länder als Varianten gemeinsamer Grundmuster darzustellen. ... mehr lesen
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Reinhard, Wolfgang: Lebensformen Europas. Eine historische Kulturanthropologie

C. H. Beck Verlag, München 2004, ISBN 3406517609, Gebunden, 720 Seiten, 39,90 EUR
Wolfgang Reinhard entwirft in seinem neuen Buch ein Gesamtbild der Lebensformen des europäischen Menschen vom ausgehenden Mittelalter bis zur Gegenwart. Das Werk gliedert sich in drei große Teile: Körper, Mitmenschen und Umwelten. Jeder dieser Teile erschließt einen zentralen Bereich unserer Wirklichkeitserfahrung: Der erste Teil ... mehr lesen
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Reinhard, Wolfgang: Glaube und Macht. Kirche und Politik im Zeitalter der Konfessionalisierung

Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2004, ISBN 3451054582, Kartoniert, 128 Seiten, 8,90 EUR
Reinhard, Wolfgang: Unsere Lügengesellschaft. Warum wir nicht bei der Wahrheit bleiben

Murmann Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3938017473, Gebunden, 142 Seiten, 14,90 EUR
Warum kommen wir nicht ohne Lügen aus? Der Historiker WolfgangReinhard hat einen pointierten Essay geschrieben, der sich mit der Lüge in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auseinander setzt. Er verknüpft geschichtliche Fallbeispiele mit aktuellen Analysen, um zu einer überraschenden These zu gelangen: Obgleich die Lüge an ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Jochen R. Klicker: Potsdam
Ich habe Wollüste genossen, wie ich sie nie wieder genießen werde. Ich habe Athen und Sparta in Potsdam ...
Peter Nadas: Parallelgeschichten
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. 1989, im Jahr des Mauerfalls, findet der Student Döhring beim Jogging ...
Archiv: Bücherschauen
Zwei lachende Augen
23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





