Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Wolfgang Kraushaar
Kraushaar, Wolfgang: Wann endlich beginnt bei Euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel?. München 1970: über die antisemitischen Wurzeln des deutschen Terrorismus


Rowohlt Verlag, Reinbek 2013, ISBN 3498034111, Gebunden, 880 Seiten, 34,95 EUR
Zwei Jahre vor dem Olympiaanschlag 1972 lag München schon einmal im Brennpunkt des Terrors: mit einer blutigen, wenn auch gescheiterten Flugzeugentführung auf dem Flughafen Riem, einem Brandanschlag auf das Israelitische Gemeindehaus, bei dem sieben Holocaustüberlebende starben, und Paketbombenattentaten auf zwei Verkehrsflugzeuge, von denen das... mehr lesen
Kraushaar, Wolfgang: Aufruhr der Ausgebildeten. Vom Arabischen Frühling zur Occupy-Bewegung


Hamburger Edition, Hamburg 2012, ISBN 3868542469, Gebunden, 255 Seiten, 12,00 EUR
Das Jahr 2011 war das Jahr der unerwarteten und sich weltweit immer weiter ausbreitenden Proteste. Sie reichen inzwischen vom Arabischen Frühling bis zu den Anti-Banken-Protesten von Occupy Wall Street . Millionen sind aus Angst vor einem Börsencrash und einem Kollaps der Finanz- und Wirtschaftssysteme auf die Straßen gegangen. Wer sind die Akteure... mehr lesen
Kraushaar, Wolfgang: Verena Becker und der Verfassungsschutz.


Hamburger Edition, Hamburg 2010, ISBN 3868542272, Kartoniert, 203 Seiten, 16,00 EUR
Aus dem Mordfall Buback ist ein Justizfall Becker geworden, der mehr und mehr die Züge einer Geheimdienstaffäre angenommen hat. Die RAF-Frau, die verdächtigt wird, an der Ermordung des obersten Staatsanwalts der Republik beteiligt gewesen zu sein, soll für den Verfassungsschutz gearbeitet haben. Das klingt eher nach dem Plot für... mehr lesen
Kraushaar, Wolfgang: Achtundsechzig. Eine Bilanz


Propyläen Verlag, Berlin 2008, ISBN 3549073348, Gebunden, 256 Seiten, 19,90 EUR
1968 das Jahr, an dem sich bis heute die Geister scheiden. Für die einen bedeutet es Aufbruch, Revolte und Emanzipation, für die anderen Flirt mit dem totalitären Kommunismus, Werteverfall und Geburtsstunde des RAF-Terrors. Was wollten die Achtundsechziger, was haben sie erreicht? Vierzig Jahre danach zieht der Historiker Wolfgang Kraushaar... mehr lesen
Kraushaar, Wolfgang (Hrsg.): Die RAF und der Linke Terrorismus. 2 Bände


Hamburger Edition, Hamburg 2006, ISBN 3936096651, Gebunden, 1416 Seiten, 78,00 EUR
Die Faszination, die die RAF hierzulande, zumal für jüngere Menschen, offenbar immer noch ausübt, irritiert zwar, ist jedoch kaum überraschend angesichts des in der Literatur vielfach weichgezeichneten Bildes vom RAF-Terrorismus. Aus der allzu oft personen- und organisationsfixierten Perspektive auf die RAF ist ein ebenso verzerrtes... mehr lesen
Kraushaar, Wolfgang / Reemtsma, Jan Philipp / Wieland, Karin: Rudi Dutschke, Andreas Baader und die RAF.


Hamburger Edition, Hamburg 2005, ISBN 3936096546, Kartoniert, 143 Seiten, 12,00 EUR
Mit drei Essays: Wolfgang Kraushaar - "Rudi Dutschke und der bewaffnete Kampf". Karin Wieland - "a.". Jan Philipp Reemtsma - "Was heißt 'die Geschichte der RAF verstehen'?"Der "idealisierte Rebell" und der "Dandy des Bösen" - beide sind unzweifelhaft Schlüsselfiguren gewesen.... mehr lesen
Kraushaar, Wolfgang: Die Bombe im jüdischen Gemeindehaus.


Hamburger Edition, Hamburg 2005, ISBN 3936096538, Gebunden, 300 Seiten, 20,00 EUR
Nicht die Rote Armee Fraktion war die erste Gruppierung, die in den Untergrund ging, sondern eine, die sich nach südamerikanischem Vorbild Tupamaros nannte: die Tupamaros West-Berlin. Sie plazierten am 9. November 1969 eine Bombe, die von einem Agent provocateur des Verfassungsschutzes stammte und im Jüdischen Gemeindehaus während einer Gedenkveranstaltung... mehr lesen
Kraushaar, Wolfgang: Linke Geisterfahrer. Denkanstöße für eine antitotalitäre Linke


Neue Kritik Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3801503208, Broschiert, 220 Seiten, 14,32 EUR
Mit einem Vorwort von Daniel Cohn-Bendit. Seit dem Ende der Ost-West-Konfrontation wird über grundlegende Begriffe des Politischen gestritten: Sozialismus und Kommunismus, Faschismus und Nationalsozialismus sowie die Vergleichbarkeit der beiden Lagersysteme. Dabei ist eine Herrschaftstheorie ins Zentrum der Debate gerückt, die lange vor Ende des Kalten... mehr lesen
Kraushaar, Wolfgang: Fischer in Frankfurt. Karriere eines Außenseiters


Hamburger Edition, Hamburg 2001, ISBN 3930908697, Gebunden, 255 Seiten, 18,41 EUR
Der Historiker und Politologe Wolfgang Kraushaar analysiert die Außenseiterkarriere Joschka Fischers, indem er sie in wichtigen Aspekten entpersonalisiert. Er beschreibt den historischen Kontext, aus dem die Stationen von Fischers politischer Biografie zu begreifen sind - die antiautoritäre Revolte, die Sponti-Szene mit Daniel Cohn-Bendit,... mehr lesen
Kraushaar, Wolfgang: 1968 als Mythos, Chiffre und Zäsur.


Hamburger Edition, Hamburg 2000, ISBN 393090859X, Gebunden, 350 Seiten, 24,54 EUR
»1968« war sicher eine starke, vielleicht sogar die weitreichendste politische Herausforderung in der Geschichte der alten Bundesrepublik. Eine Tiefenwirkung besaß die antiautoritäre Bewegung vor allem aber als ein soziokultureller Bruch, als die Implementierung eines neuen Lebensgefühls, das eine erhebliche gesellschaftspolitische Durchsetzungskraft... mehr lesen
Am häufigsten kommentierte Bücher
Wolfgang Herrndorf: Tschick
"Ich muss dir ein Geheimnis verraten", sagte ich. "Ich bin der größte Feigling unter der Sonne. … mehr lesen
Hans-Peter Riegel: Beuys
Joseph Beuys, der hervorragende Lehrer und Weltverbesserer, gilt als bekanntester deutscher Künstler neben Albrecht Dürer. … mehr lesen
Archiv: Bücherschauen
Wirtschaftlich sattelfeste Künstler
24.05.2013: Zum Anlass von Egon Friedells 75. Todestag empfiehlt die SZ seine noch immer äußerst lesenswerte "Kulturgeschichte der Neuzeit". Außerdem verfolgt sie die langjährige Freundschaft zwischen Tom Waits und Anton Corbijn im prächtigen Bildband "Waits / Corbijn". Die FAZ liest gebannt Linus Reichlins Roman "Das Leuchten in der Ferne" und informiert sich vor dem morgigen Champions-League-Finale bei Nils Havemann über die "Geschichte der Fußballbundesliga". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dienstleistungswürfel
08.05.2013: William T. Vollmann setzt das Schostakowitsch-Prinzip in Literatur um. Alain Mabanckou führt uns ins Trois-Cents-Viertel Brazzavilles. Jochen Schmidt führt uns im Sommer 89 ins Ferienlager Schneckenmühle. David Gilmour sucht Italien, Kathrin Passig experimentiert mit neuen Technologien. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai.
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Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





