Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Wolfgang J. Mommsen

Wolfgang J. Mommsen, geboren 1930 in Marburg, studierte Geschichte, Philosophie, Politische Wissenschaften und Kunstgeschichte in Marburg und Köln. Er promovierte 1958 bei Theodor Schieder mit einer Arbeit über "Max Weber und die deutsche Politik 1890-1920". Von 1959 bis 1966 war er wissenschaftlicher Assistent in Köln, nach seiner Habilitation 1967 Privatdozent, bevor er 1968 auf den Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Düsseldorf berufen wurde. Mommsen leitete von 1977 bis 1985 das Deutsche Historische Institut in London, war von 1988 bis 1992 Vorsitzender des Verbandes der Historiker Deutschlands und Mitherausgeber der Max-Weber-Gesamtausgabe. Wolgang J. Mommsen starb 2004 beim Baden in der Ostsee.

Bücher von Wolfgang J. Mommsen

Mommsen, Wolfgang J.: War der Kaiser an allem schuld?. Wilhelm II. und die preußisch-deutschen Machteliten

Cover: War der Kaiser an allem schuld?

Propyläen Verlag, Berlin 2002, ISBN 3549071698, Gebunden, 256 Seiten, 25,00 EUR

Der Kaiser als Galionsfigur.Wilhelm II. und seine Rolle in der jüngeren deutschen Geschichte haben die historische Forschung in den letzten Jahren erneut intensiv beschäftigt. Während der politische Einfluss des Kaisers lange eher gering veranschlagt wurde, überwog in jüngster Zeit die Tendenz, ihm die Hauptverantwortung für ... mehr lesen
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Mommsen, Wolfgang J.: Der erste Weltkrieg. Anfang vom Ende des bürgerlichen Zeitalters

Cover: Der erste Weltkrieg

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3596157730, Taschenbuch, 215 Seiten, 13,90 EUR

Über die dramatische Vorgeschichte und die Radikalisierung des Krieges, der die Fundamente der politischen und gesellschaftlichen Ordnung erschütterte. Der Erste Weltkrieg markiert den Anfang vom Ende des bürgerlichen Zeitalters. Seine Eigendynamik ließ alle Versuche einer diplomatischen Beendigung scheitern ungeachtet des Leidens ... mehr lesen
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Hanke, Edith / Mommsen, Wolfgang J. (Hrsg.): Max Webers Herrschaftssoziologie. Studien zur Entstehung und Wirkung

Cover: Max Webers Herrschaftssoziologie

Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2001, ISBN 3161476492, Broschiert, 363 Seiten, 50,11 EUR

Herausgegeben von Edith Hanke und Wolfgang J. Mommsen. Max Webers Herrschaftssoziologie bietet einen weltweiten Überblick über Herrschaftsformen der Vergangenheit. Darin werden Phänomene von ungebrochener Aktualität thematisiert, wie z. B. das Charisma von Politikern oder die über Hand nehmende Bürokratisierung, die nicht nur den einzelnen Buerger ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen