Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Wolfgang Frühwald
Frühwald, Wolfgang: Das Talent, deutsch zu schreiben. Goethe - Schiller - Thomas Mann

DuMont Verlag, Köln 2005, ISBN 3832178953, Gebunden, 440 Seiten, 38,00 EUR
Das Arten- und das Sprachensterben ist die Kehrseite von Konzentrationserscheinungen, von denen auch die Sprachen Europas erfasst werden. Aus vielen Bereichen, den Lebenswissenschaften ebenso wie den Natur- und Sozialwissenschaften, aber auch der Ökonomie, der Werbung und zunehmend auch der Philosophie beginnt die deutsche Sprache zu entschwinden. ... mehr lesen
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Frühwald, Wolfgang: Goethes Hochzeit.

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3458192948, Gebunden, 79 Seiten, 11,80 EUR
Als Goethe am 19. Oktober 1806 zum Entsetzen der Weimarer Gesellschaft die Mutter seines fast erwachsenen Sohnes heiratete, lag eine krisenhaft zugespitzte Folge traumatischer Ereignisse hinter ihm: Schillers Tod am 9. Mai 1805, Nierenkoliken, die ihm das Leben zur Hölle machten, schließlich am 14. Oktober 1806 der Sieg von Napoleons Truppen ... mehr lesen
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Frühwald, Wolfgang: Wieviel Wissen brauchen wir?. Politik, Geld und Bildung

Berlin University Press, Berlin 2007, ISBN 3940432032, Gebunden, 280 Seiten, 24,80 EUR
Wieviel Wissen braucht der Mensch? Wer Medien befragt, erhält den Eindruck, dass nur ständig wachsende Berge aufgetürmten Fachwissens den Überblick über unsere komplexe Welt erlauben. Dieses Buch plädiert gegen diese landläufige Meinung. ... mehr lesen
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Frühwald, Wolfgang: Das Gedächtnis der Frömmigkeit. Religion, Kirche und Literatur in Deutschland. Vom Barock bis zur Gegenwart

Verlag der Weltreligionen, Frankfurt a.M. 2008, ISBN 3458710094, Gebunden, 378 Seiten, 22,80 EUR
Seit Martin Luther in seiner wortgewaltigen Bibelübersetzung die deutsche Sprache auf das Niveau der heiligen Sprachen des Mittelalters gebracht hat, sind Spiritualität und Sprache im Deutschen nur schwer voneinander zu trennen. Die Frömmigkeit steht an der Wiege deutscher Literatur und ihrer Sprache. Das in Literatur verwandelte und ... mehr lesen
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Frühwald, Wolfgang: Wieviel Sprache brauchen wir? .

Berlin University Press, Berlin 2010, ISBN 3940432822, Gebunden, 160 Seiten, 29,90 EUR
Dass der Mensch ein "Sprachtier" sei und an einer Kette mit seinen tierischen Vorfahren hänge, sich aber durch die Sprache von ihnen unterscheide, hat schon Aristoteles gewusst. Doch wie wirkt diese Sprache, wodurch wird sie konstituiert, wie viel an Sprache brauchen wir, um die komplizierte moderne Welt zu benennen, wenn diese durch ... mehr lesen
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Ilse Helbich: Grenzland Zwischenland
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Monika Rinck: Honigprotokolle
Mit Illustrationen von Andreas Töpfer. Im ursprünglichen Wortsinn des Protokolls gibt es einen klebrigen Kern: ...
Archiv: Bücherschauen
Ungesetzliche Liaison
25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





