Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

William S. Burroughs

William S. Burroughs wurde 1914 als Spross einer begüterten Südstaatenfamilie in St. Louis, Missouri geboren. Er studierte englische Literatur in Harvard und Medizin in Wien. Weitere Studien in Harvard zur Anthropologie brach er ab und schlug sich ab Anfang der Vierziger Jahre in New York als Tellerwäscher, Barmixer, Kammerjäger und Detektiv durch. Hier lernte er Ginsberg und Kerouac kennen, die ihn ermunterten, seine gelegentlichen Schreibversuche zu intensivieren, hier wurde er zum ersten Mal drogenabhängig. Fast 30 Jahre lebt Burroughs in einer Art selbstgewähltem Exil, in Mexiko, Tanger, Paris und London. 1974 kehrte er in die USA zurück, wo er zum Kultautor avancierte und 1975 mit dem Literature Award des National Institute of Arts and Letters ausgezeichnet wurde. 1982 zog er nach Lawrence, Kansas, wo er 1997 starb.

Bücher von William S. Burroughs

Burroughs, William S.: Last Words.

Cover: Last Words

Sans Soleil Verlag, Bon 2001, ISBN 3880300380, Broschiert, 326 Seiten, 21,47 EUR

Herausgegeben und mit einer Einleitung versehen von James Grauerholz. Aus dem Amerikanischen von Pociao und Walter Hartmann. "Last Words" ist ein komplexes Selbstporträt des Künstlers als alter Mann. Bis zuletzt wetterte Burroughs unermüdlich gegen das Establishment und nahm den Zustand unseres Planeten kritisch unter die Lupe. Er war ... mehr lesen
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Burroughs, William S. / Haage, Ulrike / Schäfer, Barbara: Last words. Qui vivre verra

Cover: Last words

Sans Soleil Verlag, Bonn 2001, ISBN 3880300399, CD, 17,50 EUR

1 Audio-CD. 66 Minuten. Gelesen von Gottfried John, Bobo, Alexander Hacke und anderen. Diese Hörspielproduktion konzentriert sich auf den Monolog des old man Burroughs, der seine Gedanken, Reflexionen und Träume frei assoziiert. Zwischen Beobachtungen aus dem Alltag tauchen Freunde (Gysin, Bowles, Joan, Ginsberg) ebenso auf wie Flashbacks ... mehr lesen
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Burroughs, William S.: Ghost of Chance.

Cover: Ghost of Chance

Hannibal Verlag, Höfen 2003, ISBN 3854452330, Gebunden, 150 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Manfred Gillig-Degrave. Mit Illustrationen des Autors. Norman Mailer nannte William S. Burroughs einmal den "einzigen wirklich genialen amerikanischen Schreiber". In der Handlung dieses Buches - die im Dschungel von Madagaskar spielt - finden sich viele Elemente, die man auch aus den bekannteren, größeren Werken ... mehr lesen
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Burroughs, William S.: Naked Lunch. Die ursprüngliche Fassung

Cover: Naked Lunch

Nagel und Kimche Verlag, München 2009, ISBN 3312004276, Gebunden, 377 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Michael Kellner. "Naked Lunch", eines der wichtigsten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, liegt erstmals vollständig vor. Von Fehlern bereinigt, um alle unterdrückten Passagen ergänzt, enthält die Neuausgabe dieses Klassikers der Beat-Generation einen Anhang mit Briefen des Autors sowie ... mehr lesen
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Burroughs, William S. / Kerouac, Jack: Und die Nilpferde kochten in ihren Becken. Roman

Cover: Und die Nilpferde kochten in ihren Becken

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2010, ISBN 3312004519, Gebunden, 190 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Englischen von Michael Keller. Mit einem Nachwort von James Grauerholz. Die späteren Beat-Begründer William S. Burroughs und Jack Kerouac schrieben als junge Männer in New York gemeinsam einen Roman, der auch in den USA jahrzehntelang unveröffentlicht blieb. Er handelt von einem Mord, der in ihrem engsten Freundeskreis geschah. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen