Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Willi Jasper
Jasper, Willi: Lessing. Aufklärer und Judenfreund. Biografie

Propyläen Verlag, München 2001, ISBN 3549071469, Gebunden, 471 Seiten, 25,00 EUR
Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) - Kritiker, Dichter, Philosoph, Wegbereiter der Aufklärung, Begründer einer deutschen Nationalliteratur, der mit seinem Drama "Nathan der Weise" dem Geist der Humanität und Toleranz ein Denkmal gesetzt hat. So steht es in den Schulbüchern. Aber wer war dieser Mann, der schon mit seinen frühen Stücken Publikum ... mehr lesen
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Jasper, Willi: Deutsch-jüdischer Parnass. Literaturgeschichte eines Mythos

Propyläen Verlag, Berlin 2004, ISBN 3549072104, Kartoniert, 525 Seiten, 28,00 EUR
Die enge Wechselwirkung zwischen jüdischer und deutscher Literatur gehört zu den faszinierendsten Kapiteln der Literaturgeschichte überhaupt. Der Autor zeichnet den "jüdischen Diskurs" in der deutschsprachigen Literatur von der Aufklärung bis zur Gegenwart nach und zeigt, in welchem Maße jüdische Autoren das "Projekt ... mehr lesen
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Jasper, Willi: Die Jagd nach Liebe . Heinrich Mann und die Frauen

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3100367200, Gebunden, 410 Seiten, 24,90 EUR
Heinrich Manns Jagd nach Liebe galt den Frauen aus Boheme und Halbwelt, galt Schauspielerinnen, Sängerinnen, Prostituierten. Sie beeinflussten nicht nur sein Leben, sondern dienten ihm als Rohstoff seiner Literatur: indem er ihre Briefe verwendete, ihre Schicksale als Vorlage nahm, indem er sie anwies, ihr Leben für ihn aufzuschreiben. ... mehr lesen
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Jasper, Willi (Hrsg.): Wieviel Transnationalismus verträgt die Kultur?.

Dr. Köster Verlag, Berlin 2009, ISBN 3895747106, Kartoniert, 348 Seiten, 29,80 EUR
Vor dem globalen Hintergrund politischer, religiöser und sozialer Konflikte orientieren sich die Beiträge des Bandes an der aktuellen Kernfrage: "Wieviel ?Transnationalismus? verträgt die Kultur?" Dabei geht es um einen neuen interdisziplinären Diskurs der Kultur-, Literatur-, Sozial- und Sprachwissenschaften über ... mehr lesen
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Jasper, Willi: Zauberberg Riva.

Matthes und Seitz, Berlin 2011, ISBN 3882216239, Gebunden, 224 Seiten, 19,90 EUR
Am Ende des 19. Jahrhunderts gründete der Wiener Arzt Christoph von Hartungen in Riva am Gardasee ein Sanatorium, das schnell zu einem bevorzugten Dorado von Aristokraten, Diplomaten, Wissenschaftlern, Künstlern und Schriftstellern wurde. Die besondere Anziehungskraft des Ortes machte die uralte Verbindung von südlichem Naturerlebnis, ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





