Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Willem Frederik Hermans

Willem Frederik Hermans, geboren 1921 in Amsterdam, studierte Physische Geographie, promovierte auf diesem Gebiet und lehrte bis 1973 als ordentlicher Professor an der Universität Groningen. Während des Zweiten Weltkriegs begann Hermans zu schreiben und veröffentlichte neben mehreren Romanen Gedichte, Dramen, Erzählungen und Essays. Der Autor ist mit zahlreichen Literaturpreisen bedacht worden, die er jedoch zumeist ablehnte. Seine Werke sind in den Niederlanden Schullektüre. Hermans starb 1995 in Utrecht.

Bücher von Willem Frederik Hermans

Hermans, Willem Frederik: Die Dunkelkammer des Damokles. Roman

Cover: Die Dunkelkammer des Damokles

Gustav Kiepenheuer Verlag, Leipzig 2001, ISBN 3378006404, Gebunden, 415 Seiten, 20,40 EUR

Aus den Niederländischen von Waltraud Hüsmert. Mit einem Nachwort von Cees Nooteboom. Krieg und Totalitarismus als Versuchsanordnung: Furios und spannend erzählt Willem Frederik Hermans von der unentrinnbaren Schuld des einzelnen. Die Verstrickungen des Henri Osewoudt führen uns in die Zeit des Zweiten Weltkriegs in die Niederlande... . "Die Dunkelkammer ... mehr lesen
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Hermans, Willem Frederik: Nie mehr schlafen. Roman

Cover: Nie mehr schlafen

Gustav Kiepenheuer Verlag, Berlin 2002, ISBN 3378006455, Gebunden, 319 Seiten, 20,00 EUR

Aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert. Der niederländische Student Issendorf unternimmt gemeinsam mit drei norwegischen Kommilitonen eine Expedition in die Finnmark. Er hofft, Beweise für eine Theorie zu finden, die ihn über Nacht zu einem berühmten Forscher machen könnte. Nach Erkenntnissen seines Professors ... mehr lesen
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Hermans, Willem Frederik: Au pair. Roman

Cover: Au pair

Gustav Kiepenheuer Verlag, Leipzig 2003, ISBN 3378006501, Gebunden, 495 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert. Die neunzehnjährige Paulina kommt als Au pair nach Paris, ins Haus des steinreichen Generals de Lune. Doch bald fragt sie sich, wozu diese Familie überhaupt ein Au-pair-Mädchen braucht, dazu ein so ungewöhnlich großes, wie sie es ist. Möchte derGeneral sie womöglich ... mehr lesen
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Hermans, Willem Frederik: Die Tränen der Akazien. Roman

Cover: Die Tränen der Akazien

Gustav Kiepenheuer Verlag, Berlin 2005, ISBN 3378006641, Gebunden, 518 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert. Das letzte Jahr des Zweiten Weltkriegs: Deutsche Truppen besetzen die Niederlande. Der sensible Student Arthur, verstört durch den Krieg, versucht verzweifelt zu begreifen, was um ihn herum geschieht: Ist sein bester Freund Oskar Widerstandskämpfer, Opportunist oder Kollaborateur? ... mehr lesen
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Hermans, Willem Frederik: Das heile Haus.

Cover: Das heile Haus

Aufbau Verlag, Berlin 2011, ISBN 3351033656, Gebunden, 126 Seiten, 16,99 EUR

Aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert. Ein Landstrich zwischen den Fronten, der sich mal in der Hand von Deutschen, Russen und auch Partisanen befindet zu denen der namenlose Erzähler gehört. Im Chaos der Luftangriffe will jeder einfach nur überleben, so auch der Held. Im grauenhaften Durcheinander funktioniert seine ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen