Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Will Self

Will Self wurde 1961 in London geboren. Er studierte in Oxford, gründete eine Punkband und arbeitete als Journalist und Cartoonist. 1993 kam er auf die Granta-Liste der 20 besten jungen Autoren Großbritanniens.

Bücher von Will Self

Self, Will: Die Quantitätstheorie des Irrsinns. Erzählungen

Cover: Die Quantitätstheorie des Irrsinns

Luchterhand Literaturverlag, Hamburg 1999, ISBN 3630870406, gebunden, 315 Seiten, 20,35 EUR

Aus dem Englischen von Klaus Berr. Das Personal dieser Geschichten läuft sich immer wieder über den Weg. Souverän springt der Autor zwischen verschiedenen Zeiten und sozialen Milieus hin und her, nimmt den akademischen Betrieb, die Psychiatrieforschung, Wirtschaft und Politik aufs Korn und zeigt inmitten aller Komik, wie wenig der Mensch Herr seiner ... mehr lesen
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Self, Will: Das Ende der Beziehung. Stories

Rowohlt Verlag, Reinbek 1999, ISBN 3499224186, Taschenbuch, 288 Seiten, 12,27 EUR

Aus dem Englischen von Ulrich Blumenbach. ... mehr lesen
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Self, Will: Wie Tote leben. Roman

Cover: Wie Tote leben

Luchterhand Literaturverlag, München 2002, ISBN 3630871143, Gebunden, 447 Seiten, 24,50 EUR

Aus dem Englischen von Klaus Berr. Will Selfs schwarzer Roman ist eine Satire auf das Leben im allgemeinen und den Tod im besonderen und Lily Blooms innerer Monolog eine wütende, scharfsinnige Abrechnung mit dem zwanzigsten Jahrhundert. ... mehr lesen
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Self, Will: Dorian. Roman

Cover: Dorian

Berlin Verlag, Berlin 2007, ISBN 3827006155, Gebunden, 350 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Englischen von Robin Detje. 1981, kurz vor dem Ausbruch der Aidsepidemie: Ein Reigen aus schwulen britischen Snobs, Avantgarde-Künstlern, Strichern, Dealern versammelt sich zu einem Totentanz - ein überschäumendes und bitterböses Sittenbild, geschrieben in Trauer und im Zorn. Die goldenen Siebziger sind vorbei. Die Avantgarde ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen