Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Wilhelm Genazino
Genazino, Wilhelm: Ein Regenschirm für diesen Tag. Roman

Carl Hanser Verlag, München 2001, ISBN 3446200495, Gebunden, 176 Seiten, 17,90 EUR
Geld verdienen kann man mit den unterschiedlichsten Tätigkeiten. Zum Beispiel als Probeläufer für englische Luxushalbschuhe. Genazinos Held durchstreift auf diese Weise die Stadt, trifft auf seine zahlreichen früheren Freundinnen und betrachtet die Welt.. ... mehr lesen
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Genazino, Wilhelm: Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman.

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446202692, Gebunden, 160 Seiten, 15,90 EUR
Mit einem ironischen Blick auf die sechziger Jahre beschreibt Genazino den Weg eines jungen Mannes: Ein Träumer, der immer an dasselbe denkt: ans Lesen und Schreiben. Und daran, endlich erwachsen zu werden und die drei Dinge zu haben, die es dazu braucht: eine Frau, eine Wohnung und einen eigenen, selbst geschriebenen Roman. Vorerst führt ... mehr lesen
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Genazino, Wilhelm: Der gedehnte Blick. Essays

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446205284, Gebunden, 191 Seiten, 17,90 EUR
Was macht komische Bücher komisch? Was macht erfolglose Autoren erfolglos? Wilhelm Genazino denkt nach über Theodor W. Adornos Humor, über Fotografien, über das Lachen und andere Begebenheiten. ... mehr lesen
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Genazino, Wilhelm: Die Liebesblödigkeit. Roman

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446205950, Gebunden, 203 Seiten, 17,90 EUR
Lange schon lebt der Apokalypse-Spezialist und Seminarleiter eine Menage a trois, ohne dass die Frauen davon wissen. Doch langsam kommt er in ein kritisches Alter, und das Liebesleben leidet immer mehr unter der Anstrengung, Sandra und Judith voneinander fern zu halten. Eines Tages beschließt er, sich von einer der beiden zu trennen - doch ... mehr lesen
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Genazino, Wilhelm: Die Belebung der toten Winkel. Frankfurter Poetik-Vorlesungen

Carl Hanser Verlag, München 2006, ISBN 3446207120, Gebunden, 112 Seiten, 14,90 EUR
"Genazinos Romane suchen in Frankfurter Seitenstraßen das Poetische auf. Dort, wo normalerweise jeder hinwegsieht, entdecken sie kleine Kostbarkeiten, Kunstwerke des Verborgenen", so Helmut Böttiger über den Büchner-Preisträger 2004. Seine Erfahrungen bei dieser Suche nach dem Poetischen teilt Genazino in den berühmten ... mehr lesen
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Genazino, Wilhelm: Mittelmäßiges Heimweh. Roman

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446208186, Gebunden, 192 Seiten, 17,90 EUR
Auf dem Fernsehschirm in der Kneipe flimmert ein Fußballspiel, auf dem Fußboden liegt ein Ohr. Dieter Rotmund weiß sofort: Das kann nur seines sein. Hat jemand etwas bemerkt? Und wie findet man durch den Alltag, wenn die Körperteile abhanden kommen? Wilhelm Genazino erzählt die Geschichte eines Mannes, der neben seinem Ohr ... mehr lesen
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Genazino, Wilhelm: Das Glück in glücksfernen Zeiten . Roman

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3446232656, Gebunden, 160 Seiten, 17,90 EUR
Der Arbeitsmarkt kennt keine Gnade, erst recht nicht für Philosophen. Daher tritt Dr. phil. Gerhard Warlich eine Stelle als Wäscheausfahrer an und richtet sich ein in dieser nicht allzu aufregenden, aber sicheren Existenz. Doch als seine Freundin Traudel sich ein Kind wünscht, bringt das Warlich, der eigentlich nur "halbtags leben" ... mehr lesen
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Genazino, Wilhelm: Wenn wir Tiere wären. Roman

Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 3446237380, Gebunden, 160 Seiten, 17,90 EUR
Das Leben in der modernen Welt verlangt zu viel: tägliche Anwesenheit am Arbeitsplatz, inklusive Engagement und freundlichem Gesicht, die Benutzung von Verkehrsmitteln und den Besuch von Supermärkten. Und dann auch noch das Privatleben. Unausweichlich kommt der Moment, in dem ein Mann nicht mehr weiter weiß - und ehe man sichs versieht, ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





