Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 10.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Wassili Grossman

Wassili Grossman (1905 - 1964) in Berditschew, Ukraine, geboren, war zunächst Chemieingenieur. Als einer der bekanntesten linientreuen sowjetischen Schriftsteller erlebte er den "Vaterländischen" Krieg als Korrespondent der Armeezeitung Roter Stern, sah sich aber nach Kriegsende heftigen Angriffen ausgesetzt. Das Manuskript von "Leben und Schicksal" wurde 1961 beschlagnahmt, drei Jahre später starb Grossman. Die russische Originalausgabe erschien 1980 in Lausanne, die deutsche Erstausgabe 1984. Neben "Leben und Schicksal" hinterließ Wassili Grossman zahlreiche Novellen und Erzählungen.

Bücher von Wassili Grossman

Grossman, Wassili: Leben und Schicksal. Roman

Cover: Leben und Schicksal

Claassen Verlag, München 2007, ISBN 3546004159, Gebunden, 1056 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Russischen von Annelore Nitschke und anderen. Vollständig überarbeitete und um die bisher fehlenden Kapitel ergänzte Neuausgabe, mit je einem Nachwort von Wladimir Woinowitsch und Jochen Hellbeck.
Als Anfang Februar 1943 die 6. deutsche Armee in Stalingrad kapituliert, bedeutet dies nicht nur die Wende im Zweiten Weltkrieg, ... mehr lesen
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Grossman, Wassili: Ein Schriftsteller im Krieg. Wassili Grossman und die Rote Armee 1941-1945

Cover: Ein Schriftsteller im Krieg

C. Bertelsmann Verlag, München 2007, ISBN 3570009130, Gebunden, 479 Seiten, 24,95 EUR

Herausgegeben von Antony Beevor. Wassili Grossman ist der Autor von "Leben und Schicksal", einem Roman, der zu den bedeutendsten der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts gezählt wird. Dieser basiert nicht zuletzt auf den Erfahrungen, die Grossman als Kriegsberichterstatter während über 1000 Tagen an der Front (darunter ... mehr lesen
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Grossman, Wassili: Tiergarten. Erzählungen

Cover: Tiergarten

Claassen Verlag, Berlin 2009, ISBN 354600437X, Gebunden, 315 Seiten, 24,90 EUR

Im Berliner Zoo kümmert sich kurz vor Kriegsende ein Mann, der seine gesamte Familie verloren hat, aufopfernd um die arglosen Tiere. Wie in der Titelgeschichte hat Wassili Grossman in fast all seinen zwischen 1940 und 1963 entstandenen Erzählungen Tieren eine symbolische Rolle zugeteilt. Ob ein italienisches Maultier, das 1941 in den Krieg ... mehr lesen
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Grossman, Wassili: Leben und Schicksal. Romanhörspiel. 4 CDs

Cover: Leben und Schicksal

DHV - Der Hörverlag, München 2009, ISBN 386717427X, CD, 29,95 EUR

4 CDs, 327 Minunten. Hörspiel. Sprecher: Jürgen Hentsch, Dietmar Mues, Werner Wölbern u. a. . Regie: Norbert Schaeffer. Monumental angelegt, kreist das ganze Werk um die Schlacht von Stalingrad. Seinem Vorbild Tolstoi folgend, erzählt Wassili Grossman die Geschichte einer Familie in den Schrecknissen des Krieges. Schließlich ... mehr lesen
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Grossman, Wassili: Alles fließt.

Cover: Alles fließt

Ullstein Verlag, München 2010, ISBN 3550087950, Kartoniert, 253 Seiten, 24,95 EUR

aus dem Russischen von Annelore Nitschke. Nach dreißig Jahren Gefängnis und Lager kehrt Iwan Grigorjewitsch in die Freiheit zurück. Er zieht nach Moskau, dann weiter nach Leningrad, findet Arbeit und eine Frau. Wieder gehen die Jahre dahin - und Iwan versucht zu verstehen, nach welchen Gesetzen das Leben funktioniert. Von der russischen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen