Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Viktoria Tokarjewa

Viktoria Tokarjewa wurde 1937 in St. Petersburg (Leningrad) geboren. Sie besuchte zunächst die Musikhochschule, wurde mit achtzehn Jahren diplomierte Pianistin und heiratete einen Moskauer Physiker, den sie gerade zwei Tage kannte. In Moskau gab sie drei Jahre Klavierunterricht. Sie entschied sich zugunsten ihres Gehörs und für das Schreiben als Beruf. An der Moskauer Filmhochschule wurde sie Drehbuchautorin. Bisher wurden 15 Filme nach Drehbüchern von ihr produziert. Ihre erste Erzählung "Ein Tag ohne Lüge" erschien 1964. Tokarjewa lebt mit ihrem Mann, der Tochter Natascha und dem Enkel Pjotr abwechselnd in Moskau und in ihrer Datscha.

Bücher von Viktoria Tokarjewa

Tokarjewa, Viktoria: Eine Liebe fürs ganze Leben. Erzählung

Cover: Eine Liebe fürs ganze Leben

Diogenes Verlag, Zürich 2003, ISBN 3257063784, Gebunden, 147 Seiten, 15,90 EUR

Aus dem Russischen von Angelika Schneider. Wieviel wirklich große Lieben kann man in seinem Leben haben? Eine, findet Irina - wenn man Glück hat. Als sie nach einer gescheiterten Ehe schon nichts mehr vom Leben erwartet, lernt sie Kjamal kennen. Kjamal ist Aserbaidschaner, jung, schön, und er riecht nach Erdbeeren. Er liebt Irina, aber ... mehr lesen
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Tokarjewa, Viktoria: Glücksvogel. Roman

Cover: Glücksvogel

Diogenes Verlag, Zürich 2005, ISBN 3257064772, Gebunden, 294 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Russischen von Angelika Schneider. Nichts ist zu schwierig für die clevere, skrupellose Nadka, sie schafft einfach alles - aber einer schafft sie: Andrej, ihre große Liebe, ist verheiratet und will es auch bleiben. Doch so schnell gibt Nadka nicht auf. ... mehr lesen
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Tokarjewa, Viktoria: Liebesterror. Erzählungen

Cover: Liebesterror

Diogenes Verlag, Zürich 2008, ISBN 3257066430, Gebunden, 398 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Russischen von Angelika Schneider. Vier Geschichten über die Liebe in verschiedenster Form: die Mutterliebe, die durchaus nicht immer uneigennützig ist; die Nächstenliebe, durch die eine Notlage in einen Glücksfall verwandelt werden kann; die körperliche Liebe, die auch selbstlos sein kann, und die romantische Liebe, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen