Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Viktor von Weizsäcker

Viktor Freiherr von Weizsäcker wurde 1886 in Stuttgart geboren. Er ist der Bruder von Ernst von Weizsäcker und Onkel von Richard von Weizsäcker. Weizsäcker war Mediziner. Er gilt als ein Begründer der psychosomatischen Medizin und der Medizinischen Anthropologie. 1941 wurde Weizsäcker in Nachfolge von Otfrid Foerster Neurologieprofessor in Breslau und Leiter von dessen Institut, an dem auch Hirne von getöteten Patienten untersucht wurden. Im Januar 1945 floh er von dort und konnte im August in Heidelberg kommissarisch die Leitung des physiologischen Instituts übernehmen, bevor er dann das Ordinariat für Allgemeine Klinische Medizin erhielt, aus der die Psychosomatische Abteilung der heutigen Krehlklinik in Heidelberg entstanden ist; eine Station ist dort zu seiner Erinnerung nach ihm benannt. Seinen Werdegang, der ihn von der Physiologie zur Inneren Medizin und weiter zur Neurologie und Psychotherapie führte, hat er 1944 in Breslau niedergeschrieben. Er wurde unter dem Titel "Natur und Geist" veröffentlicht. Viktor von Weizsäcker starb 1957 in Heidelberg.

Bücher von Viktor von Weizsäcker

Weizsäcker, Viktor von: Pathosophie. Gesammelte Schriften. Band zehn

Cover: Pathosophie

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518578014, Gebunden, 647 Seiten, 45,80 EUR

Bearbeitet von Walter Schindler, Dieter Janz und Peter Achilles. In diesem für das Verständnis von Weizsäckers Denken zentralen und wissenschaftshistorisch bedeutenden Werk entwirft Weizsäcker eine neue Anthropologie, in der das leidenschaftliche, pathische Wesen des Menschen Ausgang und Ziel einer "an Haupt und Gliedern" ... mehr lesen
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Weizsäcker, Viktor von: Warum wird man krank?. Ein Lesebuch

Cover: Warum wird man krank?

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518459368, Kartoniert, 341 Seiten, 10,00 EUR

Herausgegeben von Wilhelm Rimpau. Mit einer Einführung von Klaus Dörner und W. Rimpau. "Am Anfang steht die Kinderfrage des Warum. Warum wird man krank?" Dass der Mensch seine Krankheiten nicht einfach bekommt, sondern dass sie immer wieder in seine Lebensgeschichte eingewoben sind, dass also jede Krankheit auch seelische Dimensionen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen