Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Victor Dönninghaus

Victor Dönninghaus promovierte im Mai 1993 an der Staatlichen Universität Dnepropetrovsk (Ukraine) und habilitierte 2006 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zur stalinistischer Nationalitätenpolitik. Nach zahlreichen Lehraufträgen ist er heute Stellvertretender Direktor des Deutschen Historischen Instituts Moskau.

Bücher von Victor Dönninghaus

Dönninghaus, Victor: Die Deutschen in der Moskauer Gesellschaft. Symbiose und Konflikte (1494-1941)

Cover: Die Deutschen in der Moskauer Gesellschaft

Oldenbourg Verlag, München 2002, ISBN 3486566385, Gebunden, 576 Seiten, 44,80 EUR

Seit der Gründung der "Deutschen Vorstadt" gegen Ende des 16. Jahrhunderts treffen in Moskau Vertreter der europäischen und russischen Kultur aufeinander. Die Deutschen stellten bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nach den Russen die zweitgrößte ethnische Gruppe und spielten eine bedeutende Rolle im wirtschaftlichen und sozialen ... mehr lesen
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Dönninghaus, Victor: Minderheiten in Bedrängnis. Sowjetische Politik gegenüber Deutschen, Polen und anderen Diaspora-Nationalitäten 1917-1938

Cover: Minderheiten in Bedrängnis

Oldenbourg Verlag, München 2009, ISBN 3486588729, Gebunden, 693 Seiten, 54,80 EUR

Stalins Politik gegenüber den nichtrussischen Nationalitäten gehört zu den zentralen Problemen der sowjetischen Geschichte. Im Mittelpunkt des Buches steht eine Gruppe der von Stalin als fluktuierende nationale Gruppen bezeichneten Streuminoritäten, die über keine eigenen Territorien verfügten, und zwar die nationalen Minderheiten ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen