Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

V.S. Naipaul

Vidiadhar Surajprasad Naipaul wurde 1932 in Trinidad geboren. Der Romancier, Reiseschriftsteller und Journalist indischer Herkunft lebt seit 1950 in Großbritannien und gilt als bedeutendster Vertreter der englischsprachigen Autoren aus dem früheren Empire. Die meisten seiner Werke sind ins Deutsche übersetzt, u.a. "Ein Haus für Mr. Biswas" (1961), "Herr und Sklave" (1974) und "An der Biegung des großen Flusses"(1980), "Ein Weg in der Welt" (1995) und "Land der Finsternis" (1997). 2001 wurde V. S. Naipaul mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.

Bücher von V.S. Naipaul

Naipaul, V.S.: Ein halbes Leben. Roman

Cover: Ein halbes Leben

Claassen Verlag, München 2001, ISBN 3546003063, Gebunden, 240 Seiten, 19,00 EUR

Aus dem Englischen von Sabine Roth und Dirk Gunsteren. In einer Region Indiens, die von der Auflehnung gegen die Kolonialmacht unberührt bleibt, fristet Willie Chandrans Vater ein Dasein nach den Vorstellungen seiner Vorfahren. Insgeheim träumt er jedoch von Taten, die seine wahre Größe bezeugen könnten. Vergebens: Seine kärglichen ... mehr lesen
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Naipaul, V.S.: Abschied von Eldorado. Eine Kolonialgeschichte

Cover: Abschied von Eldorado

Claassen Verlag, München 2001, ISBN 3546003136, Gebunden, 240 Seiten, 23,00 EUR

Aus dem Englischen von Kathrin Razum und Bettina Mönch. Abschied von Eldorado ist der Versuch, sich dem Schauplatz seiner eigenen Geschichte und damit seiner Vergangenheit anzunähern. Denn Trinidad kam zweimal sehr heftig mit der Historie in Berührung: bei der Suche nach dem sagenhaften Eldorado, das man im 16. Jahrhundert irgendwo in ... mehr lesen
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Naipaul, V.S.: Briefe zwischen Vater und Sohn.

Cover: Briefe zwischen Vater und Sohn

Claassen Verlag, München 2002, ISBN 3546003241, Gebunden, 464 Seiten, 23,00 EUR

Aus dem Englischen von Kathrin Razum und Claus Varrelmann. Naipauls Erfahrungen in der westlichen Welt, die Schwierigkeiten seiner Heimat und der Tod des Vaters sind die zentralen Themen dieses Briefwechsels, der in seiner Gesamtheit die "Lehr- und Wanderjahre" des Nobelpreisträgers umfasst. Ein wichtiges und lebendiges Dokument zu Naipauls Werden ... mehr lesen
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Naipaul, V.S.: Jenseits des Glaubens. Eine Reise in den anderen Islam

Cover: Jenseits des Glaubens

Claassen Verlag, München 2002, ISBN 3546003195, Gebunden, 608 Seiten, 24,00 EUR

Aus dem Englischen von Monika Noll und Ulrich Enderwitz. "Im Ursprung ist der Islam eine arabische Religion. Jeder Muslim, der kein Araber ist, ist folglich ein Bekehrter." Was passiert mit Menschen, die die Abkehr von ihrer alten Welt vollziehen und Teil der Geschichte Arabiens werden? Was hat der arabische Islam mit der Geschichte von Indonesien, ... mehr lesen
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Naipaul, V.S.: Das Lesen und das Schreiben.

Cover: Das Lesen und das Schreiben

Claassen Verlag, München 2003, ISBN 3546003284, Gebunden, 96 Seiten, 10,00 EUR

Aus dem Englischen von Kathrin Razum und Dirk van Gunsteren. Schon im Alter von elf Jahren wollte V.S. Naipaul Schriftsteller werden. Welche Bücher haben ihn in seinem Wunsch bestärkt? Wie fand er seine Themen? Welchen Traditionen fühlt er sich verpflichtet? Diesen Fragen und anderen geht er in seiner literarischen Autobiografie nach, ... mehr lesen
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Naipaul, V.S.: Amerika. Lektionen einer neuen Welt

Cover: Amerika

Claassen Verlag, München 2003, ISBN 354600342X, Gebunden, 316 Seiten, 22,00 EUR

Der Geburtsort V. S. Naipauls, die westindische Insel Trinidad, ist Teil des großen amerikanischen Ganzen, und doch scheint es viele Welten entfernt. Naipaul, sein Leben lang bestrebt, Licht in sein und auch in unser Dunkel zu bringen, reiste neugierig, mit ambivalenten Gefühlen und doch fasziniert durch den amerikanischen Kontinent. Mit ... mehr lesen
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Naipaul, V.S.: Des Nachtwächters Stundenbuch. Und andere komische Entdeckungen

Cover: Des Nachtwächters Stundenbuch

Claassen Verlag, München 2004, ISBN 3546003543, Gebunden, 383 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Englischen von Kathrin Razum und Walter Ahlers. ... mehr lesen
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Naipaul, V.S.: Magische Saat. Roman

Cover: Magische Saat

Claassen Verlag, Berlin 2005, ISBN 3546003578, Gebunden, 320 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Englischen von Sabine Roth. Willie Chandrans Leben gleicht einem langen ruhigen Fluss des Scheiterns. Obwohl sein Weg ihn fast um die ganze Welt führt, findet er nicht zu seinen Wurzeln. Obwohl er seine Suche nicht aufgibt, findet er nicht zu sich selbst. Obwohl er immer wieder aufsteht, gibt es keine Richtung für ihn. "Magische ... mehr lesen
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Naipaul, V.S.: Die letzte Kolonie. Streifzüge durch die afrikanische Welt. Roman

Cover: Die letzte Kolonie

Claassen Verlag, Berlin 2005, ISBN 3546003926, Gebunden, 320 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Englischen von Ulrich Enderwitz. Was bedeutet es, in einer ehemaligen Kolonie zu leben? Und wie lebt es sich als Kind von Einwanderern fernab der Heimat? Diese Fragen bewegen V. S. Naipaul seit jeher, sie bestimmen auch sein Interesse für den afrikanischen Kontinent. Eine Reise in verborgene Welten. ... mehr lesen
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Naipaul, V.S.: Afrikanisches Maskenspiel. Einblicke in die Religionen Afrikas

Cover: Afrikanisches Maskenspiel

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 3100515110, Gebunden, 368 Seiten, 22,95 EUR

V. S. Naipaul, Romancier und Nobelpreisträger, ist einer der großen Weltreisenden der Literatur. Auf seiner Tour von Uganda über Westafrika bis nach Südafrika erkundet Naipaul die Erscheinungsformen und Auswirkungen des Glaubens. Ob animistische Vorstellungswelten, fremde Religionen wie Christentum und Islam, okkulte Riten und Mythen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen