Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Uwe Schultz

Uwe Schultz, geboren 1936 in Hamburg, hat zahlreiche Publikationen und Monografien veröffentlicht. Er war von 1976 bis 1994 Leiter der Hauptabteilung "Kulturelles Wort" beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main. 1966 erhielt er den Kurt-Magnus-Preis der Deutschen Rundfunkanstalten, 1999 den Preis des deutsch-französischen Kulturrats für Essayistik. Er arbeitet heute freiberuflich in Paris.

Bücher von Uwe Schultz

Schultz, Uwe: Descartes. Biografie

Cover: Descartes

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2001, ISBN 3434505067, Gebunden, 378 Seiten, 27,61 EUR

Er war ein Revolutionär und wollte es nicht sein. Er war Soldat und hat im Krieg die Traum-Vision einer neuen Wissenschaft gehabt. Wie Galilei zerschlug er das alte Denken und setzte die Sonne ins Zentrum der Planeten, aber er hielt die neue Erkenntnis lange vor der Welt verborgen. Er entthronte Gott und setzte die menschliche Vernunft als erste und ... mehr lesen
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Schultz, Uwe: Versailles. Die Sonne Frankreichs

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406487262, Gebunden, 190 Seiten, 19,90 EUR

Mit zahlreichen Abbildungen. Uwe Schultz erzählt die Geschichte von Versailles, eines einzigartigen Ensembles von Gebäuden und Gärten, aber auch die Geschichte von Herrschern, höfischen Intrigen und Politik, von einer im Fest gefesselten Aristokratie, von Kunst und Kurtisanen. Der Autor führt durch die Prunkgemächer und ... mehr lesen
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Schultz, Uwe: Madame de Pompadour. Oder die Liebe an der Macht

Cover: Madame de Pompadour

C. H. Beck Verlag, München 2004, ISBN 3406521940, Gebunden, 336 Seiten, 24,90 EUR

Das Leben der Madame de Pompadour (1721-1764) gehört zu den farbigsten Stoffen, die ein Biograf wählen kann: glanzvoller Aufstieg aus einfachen Verhältnissen, Objekt stürmischer Leidenschaft des französischen Königs, Diplomatin, einflussreiche Ratgeberin der Mächtigen, kunstsinnige Mäzenatin und gehasste Verschwenderin. ... mehr lesen
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Schultz, Uwe: Der Herrscher von Versailles. Ludwig XIV und seine Zeit

Cover: Der Herrscher von Versailles

C. H. Beck Verlag, München 2007, ISBN 3406549896, Gebunden, 426 Seiten, 24,90 EUR

Kaum ein anderer Herrscher hat in solchem Maße das Bild seiner Epoche geprägt, wie dies dem Sonnenkönig gelang. Seine Frauen, seine Kriege und seine einzigartige Schlossanlage Versailles haben ihn dem kollektiven Gedächtnis Europas unauslöschlich eingeprägt. Uwe Schultz, einer der besten Kenner des absolutistischen Frankreichs, ... mehr lesen
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Schultz, Uwe: Richelieu. Der Kardinal des Königs

Cover: Richelieu

C. H. Beck Verlag, München 2009, ISBN 340658358X, Gebunden, 350 Seiten, 24,90 EUR

Der Machtmensch Richelieu war eine ebenso glanzvolle wie schillernde Gestalt des frühen Barock. Er hat Frankreich, das durch das Kräftespiel vieler Einzelinteressen zerrüttet war, zur Einheit gezwungen und in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges zur Vormacht der europäischen Nationen aufsteigen lassen. Seine Rivalen im ... mehr lesen
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Schultz, Uwe: Henri IV.. Machtmensch und Libertin. Eine Biografie

Cover: Henri IV.

Insel Verlag, Berlin 2010, ISBN 3458174710, Gebunden, 223 Seiten, 24,80 EUR

Mit 22 meist farbigen Abbildungen und Karten. Der Bourbonenkönig Henri IV (1553-1610) ist als Urheber des Edikts von Nantes in die Geschichte eingegangen und als Frauenheld. Seine Jugend unter Bauernkindern, seine zahlreichen Mätressen, die ihm den Beinamen "le vert galant" eintrugen, der ihm zugeschriebene Ausspruch "Paris ... mehr lesen
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Schultz, Uwe: Der König und sein Richter. Ludwig XVI. und Robespierre. Eine Doppelbiografie

Cover: Der König und sein Richter

C. H. Beck Verlag, München 2012, ISBN 3406629245, Gebunden, 399 Seiten, 24,99 EUR

Man schreibt das Jahr 1775. Der junge König Ludwig XVI. und seine Gattin Marie Antoinette halten in ihrer Kutsche auf dem Rückweg von der Krönung in Reims im strömenden Regen vor dem Kolleg Louis-Le-Grand, wo ihnen der Musterschüler dieser Bildungseinrichtung, ein gewisser Maximilien de Robespierre, auf Knien im Matsch liegend eine Ovation darbringt. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen