Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Ursula Krechel
Krechel, Ursula: Landgericht. Roman


Jung und Jung Verlag, Salzburg 2012, ISBN 3990270249, Gebunden, 492 Seiten, 29,90 EUR
Was muss einer fürchten, was darf einer hoffen, der 1947 aus dem Exil nach Deutschland zurückkehrt? Nach ihrem 2008 erschienenen Buch "Shanghai fern von wo" geht Ursula Krechel mit ihrem neuen Roman "Landgericht" noch einmal auf Spurensuche. Die deutsche Nachkriegszeit, die zwischen Depression und Aufbruch schwankt, ist der Hintergrund... mehr lesen
Krechel, Ursula: Jäh erhellte Dunkelheit. Gedichte


Jung und Jung Verlag, Salzburg - Wien 2010, ISBN 390249767X, Gebunden, 103 Seiten, 20,00 EUR
"Mitschrift des Sommers" heißt der schöne geduldige Zyklus, der diesen Band abschließt und der entstanden ist während eines längeren Aufenthalts der Autorin in einem Frauenstift. Ihn durchziehen die Wärme und das Blühen der Jahreszeit, die gesteigert sind durch die Stille, wie die Klosterregel sie will.... mehr lesen
Krechel, Ursula: Shanghai fern von wo. Roman


Jung und Jung Verlag, Salzburg 2008, ISBN 3902497440, Gebunden, 504 Seiten, 29,90 EUR
Da steht sie mitten in einer Restaurantküche in Shanghai und walkt den Teig, als ginge es um ihr Leben, und das tut es auch. Ein Strudel soll es werden, ein süßer natürlich, aber dann füllt sie, was noch übrig ist, mit zartem Gemüse, und auf einmal hat sie der chinesischen Küche etwas hinzuerfunden, was niemand... mehr lesen
Krechel, Ursula: Mittelwärts. Gedicht


zu Klampen Verlag, Springe 2006, ISBN 3933156866, Gebunden, 47 Seiten, 17,00 EUR
Mittelwärts - Sequenzen ICH NAHM mein Kindheitsflüßchen auf den Rücken mit Gras im Mund mit toten Fischen mein Rücken schmerzte nicht mit Gras kein Ruderschlag kein Nachen, ich nahm's nicht schwer und trug es weit über das Land das Land so flach gespreizte Straßenzüge die Rippen waren kräftig auch... mehr lesen
Krechel, Ursula: Stimmen aus dem harten Kern. Gedichte


Jung und Jung Verlag, Salzburg 2005, ISBN 390214498X, Gebunden, 170 Seiten, 22,00 EUR
Dieses Poem folgt dem Ruf einer quer durch Mythen und historische Epochen ziehenden Truppe - vom Peloponnesischen Krieg bis zu den Schützengräben des 20. Jahrhunderts, den Invasionen des 21. Es horcht auf die Motive des Aufbruchs, zeichnet Invasion und Okkupation nach - des Geländes, der Sprache -, sieht die Spuren der Verwüstung... mehr lesen
Krechel, Ursula: In Zukunft schreiben. Handbuch für alle, die schreiben wollen


Jung und Jung Verlag, Salzburg - Wien 2003, ISBN 3902144661, Gebunden, 215 Seiten, 19,90 EUR
Sie möchten einen Roman schreiben und damit viel Geld verdienen? Dann sind Sie für dieses Buch nicht der Richtige. Wenn Sie aber nicht ans Geld, sondern an die Wörter und Sätze denken, die sich in Ihnen melden und die ein Text werden wollen, dann haben Sie gerade das Buch in der Hand, das Ihnen dabei helfen kann. Es enthält... mehr lesen
Krechel, Ursula: Der Übergriff. Erzählung

Jung und Jung Verlag, Salzburg 2001, ISBN 3902144165, Gebunden, 160 Seiten, 18,87 EUR
"Immer, wenn ich den Mund aufmache, erhebt sich neben mir eine Stimme. Sie sagt laut und vernehmlich: Halt's Maul." So häufig ist ihr über den Mund gefahren worden, dass die Lippen rau und spröde davon geworden sind. Wie dieser Einschüchterung entkommen? Indem man den Mund nur mehr öffnet, um zu essen, zu küssen oder zu staunen? Andererseits:... mehr lesen
Von Lesern empfohlene Bücher
Yoram Kaniuk: 1948
Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama. Mit historischer Karte, Zeittafel, Glossar und einem … mehr lesen
Archiv: Bücherschauen
Drogenverseuchte Faulenzer-Boheme
18.05.2013: Die FAZ weiß gar nicht, was sie zuerst empfehlen soll: Ned Beaumans genialischen Roman um einen Autor, der an Brecht und den Frauen scheitert. Oder Olga Martynovas traumhaft-grotesken Familienroman "Mörikes Schlüsselbein"? Oder das vorzügliche "Jahrbuch der Lyrik 2013"? Und dann gäb's da noch "Was Flauschiges" für die Kleinen. Die FR liest Bücher zum Wagner-Jahr. Die taz lernt bedenkenswertes über den Zustand der Sozialdemokratie. Und die SZ versinkt selig in den Briefen Samuel Becketts.
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Archiv: Bücherbrief
Dienstleistungswürfel
08.05.2013: William T. Vollmann setzt das Schostakowitsch-Prinzip in Literatur um. Alain Mabanckou führt uns ins Trois-Cents-Viertel Brazzavilles. Jochen Schmidt führt uns im Sommer 89 ins Ferienlager Schneckenmühle. David Gilmour sucht Italien, Kathrin Passig experimentiert mit neuen Technologien. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai.
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Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





