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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ursula Krechel

Ursula Krechel, geboren 1947 in Trier, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten. Erste Lyrikveröffentlichungen 1977, danach erschienen Gedichtbände, Prosa, Hörspiele und Essays. 2009 erhielt Ursula Krechel den "Joseph-Breitbach-Preis", 2012 wurde sie für ihren Roman "Landgericht" mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Ursula Krechel ist Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland und seit 2012 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Sie lebt in Berlin, wo sie die Werkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums leitet.

Bücher von Ursula Krechel

Ursula Krechel: Die da. Ausgewählte Gedichte

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Jung und Jung Verlag, Salzburg 2013, ISBN 9783990270462, Gebunden, 224 Seiten, 22,00 EUR

So viel Anerkennung Ursula Krechel auch für ihre großen Romane letzthin erhalten hat, zunächst einmal und vielleicht sogar vor allem ist sie Lyrikerin. Um auch ihren neugewonnenen Leserinnen und Lesern einen Einblick in ihr überaus vielfältiges Werk zu geben, hat die Autorin hier selbst eine Auswahl aus ihren nicht-zyklischen Gedichtbänden getroffen. ... mehr lesen

Ursula Krechel: Landgericht. Roman

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Jung und Jung Verlag, Salzburg 2012, ISBN 9783990270240, Gebunden, 492 Seiten, 29,90 EUR

Was muss einer fürchten, was darf einer hoffen, der 1947 aus dem Exil nach Deutschland zurückkehrt? Nach ihrem 2008 erschienenen Buch "Shanghai fern von wo" geht Ursula Krechel mit ihrem neuen Roman "Landgericht" noch einmal auf Spurensuche. Die deutsche Nachkriegszeit, die zwischen Depression und Aufbruch schwankt, ist der Hintergrund ... mehr lesen

Ursula Krechel: Jäh erhellte Dunkelheit. Gedichte

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Jung und Jung Verlag, Salzburg - Wien 2010, ISBN 9783902497673, Gebunden, 103 Seiten, 20,00 EUR

"Mitschrift des Sommers" heißt der schöne geduldige Zyklus, der diesen Band abschließt und der entstanden ist während eines längeren Aufenthalts der Autorin in einem Frauenstift. Ihn durchziehen die Wärme und das Blühen der Jahreszeit, die gesteigert sind durch die Stille, wie die Klosterregel sie will. ... mehr lesen

Ursula Krechel: Shanghai fern von wo. Roman

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Jung und Jung Verlag, Salzburg 2008, ISBN 9783902497444, Gebunden, 504 Seiten, 29,90 EUR

Da steht sie mitten in einer Restaurantküche in Shanghai und walkt den Teig, als ginge es um ihr Leben, und das tut es auch. Ein Strudel soll es werden, ein süßer natürlich, aber dann füllt sie, was noch übrig ist, mit zartem Gemüse, und auf einmal hat sie der chinesischen Küche etwas hinzuerfunden, was niemand ... mehr lesen

Ursula Krechel: Mittelwärts. Gedicht

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zu Klampen Verlag, Springe 2006, ISBN 9783933156860, Gebunden, 47 Seiten, 17,00 EUR

Mittelwärts - Sequenzen ICH NAHM mein Kindheitsflüßchen auf den Rücken mit Gras im Mund mit toten Fischen mein Rücken schmerzte nicht mit Gras kein Ruderschlag kein Nachen, ich nahm's nicht schwer und trug es weit über das Land das Land so flach gespreizte Straßenzüge die Rippen waren kräftig auch ... mehr lesen

Ursula Krechel: Stimmen aus dem harten Kern. Gedichte

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Jung und Jung Verlag, Salzburg 2005, ISBN 9783902144980, Gebunden, 170 Seiten, 22,00 EUR

Dieses Poem folgt dem Ruf einer quer durch Mythen und historische Epochen ziehenden Truppe - vom Peloponnesischen Krieg bis zu den Schützengräben des 20. Jahrhunderts, den Invasionen des 21. Es horcht auf die Motive des Aufbruchs, zeichnet Invasion und Okkupation nach - des Geländes, der Sprache -, sieht die Spuren der Verwüstung ... mehr lesen

Ursula Krechel: In Zukunft schreiben. Handbuch für alle, die schreiben wollen

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Jung und Jung Verlag, Salzburg - Wien 2003, ISBN 9783902144669, Gebunden, 215 Seiten, 19,90 EUR

Sie möchten einen Roman schreiben und damit viel Geld verdienen? Dann sind Sie für dieses Buch nicht der Richtige. Wenn Sie aber nicht ans Geld, sondern an die Wörter und Sätze denken, die sich in Ihnen melden und die ein Text werden wollen, dann haben Sie gerade das Buch in der Hand, das Ihnen dabei helfen kann. Es enthält ... mehr lesen

Ursula Krechel: Der Übergriff. Erzählung

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Jung und Jung Verlag, Salzburg 2001, ISBN 9783902144164, Gebunden, 160 Seiten, 18,87 EUR

"Immer, wenn ich den Mund aufmache, erhebt sich neben mir eine Stimme. Sie sagt laut und vernehm­lich: Halt's Maul." So häufig ist ihr über den Mund gefahren worden, dass die Lippen rau und spröde davon geworden sind. Wie dieser Einschüchterung entkommen? Indem man den Mund nur mehr öff­net, um zu essen, zu küssen oder zu staunen? Andererseits: ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Das gebaute Mittelmaß

25.10.2014: Die Welt liest in George Dysons Buch "Turings Kathedrale" nach, wie Mathematik und Militär gemeinsam in Princeton die Digitalisierung ausheckten. Bittere Erkenntnisse über die Intelligenzen von Primaten entnimmt sie Bettina Suleimans Roman "Auswilderung". Die NZZ lässt sich ein bisschen Antiimperialismus in Yasushi Inoues Roman "Die sieben Rosen von Tokyo" gern gefallen. Großes Lob spendet sie auch Andrej Kurkows für "Jimi Hendrix live in Lemberg". Und die taz freut sich über Liza Codys Roman "Lady Bag". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Flucht nach innen

06.10.2014: Eduardo Halfon erweist sich als der Woody Allen Guatemalas. Nino Harataschwili führt durch hundert Jahre georgischer Geschichte. Scholastique Mukasonga erinnert an den Völkermord in Ruanda. Brendan Simms erzählt Europa als Beziehungsgeschichte zwischen Nachbarn. Ulrich Raulff blickt auf die Intellektuellenszene der siebziger Jahre zurück. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Oktober. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Jedes Wort ein Diversant

08.09.2014: In Marcel Beyers neuem Gedichtband "Graphit", in dem vielfach Fotos Auslöser gewesen sein dürften, hört man immer wieder einzelne Stimmen im Thomas Klingschen Sinne heraus. Das Rheinland natürlich: flück flück flück. Eine Hommage. Mehr lesen

Aus dem Wortkontinuum

26.08.2014: In jedem Gedicht die ganze Welt. Ein paar Ausschnitte aus den Frühjahrsgedichten 2014. Zusammengestellt Mehr lesen

Hörnerschwung

12.07.2014: Walliser Schwarzhalsziegen, ein Melklied, Clarice Lispector und "fremd sprechen" - Beobachtungen vom 19. Internationalen Literaturfestival im Walliser Leukerbad. Mehr lesen