Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ulrich Woelk

Ulrich Woelk, geboren 1960, war Physiker, bevor er die Schriftstellerei zum Beruf machte. Der gebürtige Kölner studierte in Tübingen Physik bis zu seinem Diplom und siedelte anschließend nach Berlin über. Dort promovierte er 1991 am Institut für Astronomie und Astrophysik der Technischen Universität, wo er bis 1994 als theoretischer Astrophysiker tätig wurde. Heute lebt der freie Schriftsteller in Berlin, ist verheiratet und hat eine kleine Tochter. Sein Début-Roman "Freigang" wurde mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. Danach veröffentlichte Woelk mit "Tod Liebe Verklärung" sein erstes Theaterstück, das der Autor zusammen mit dem Regiesseur Uwe Eric Laufenberg im Schauspielhaus Köln 1993 zur Uraufführung brachte. Außerdem hat er mehrere Romane veröffentlicht.

Bücher von Ulrich Woelk

Woelk, Ulrich: Liebespaare. Roman

Cover: Liebespaare

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2001, ISBN 3455079105, Gebunden, 447 Seiten, 22,96 EUR

Nora und Fred, Christa und Robert ? diese Paare gehören einer Generation an, die alles erreicht hat und deren Sehnsucht dennoch ungestillt ist. Berlin, 1998-1999. Nora und Fred, beide Ende dreißig, sind seit einigen Jahren verheiratet. Ihre Ehe befindet sich an einem Punkt, wo dezente Langeweile die Leidenschaft ersetzt hat. Ein abgeklärter Liebesalltag ... mehr lesen
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Woelk, Ulrich: Die letzte Vorstellung. Roman

Cover: Die letzte Vorstellung

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3455079113, Gebunden, 304 Seiten, 19,90 EUR

Deutschland im Spätherbst: Während seines morgendlichen Laufs über die Deiche entdeckt ein Jogger einen brutalen Mord. Das Opfer, so stellt sich heraus, ist ein ehemaliges RAF-Mitglied. Bei den ermittelnden Beamten treffen zwei Menschen mit ganz unterschiedlichen Biographien aufeinander: Anton Glauberg, ein schweigsamer Vierzigjähriger, ... mehr lesen
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Woelk, Ulrich: Einstein on the Lake. Eine Sommer-Erzählung

Cover: Einstein on the Lake

dtv, München 2005, ISBN 3423244275, Kartoniert, 140 Seiten, 12,00 EUR

Eigentlich wollte der Berliner Senat dem weltberühmten Physiker und Nobelpreisträger das schöne Haus am See zum fünfzigsten Geburtstag schenken. Aber wie man weiß, kam dann doch alles anders und Einstein konnte nur von 1926 bis 1933 in Caputh leben, ehe er nach Amerika ging. Siebzig Jahre später kommt der etwas unorthodoxe ... mehr lesen
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Woelk, Ulrich: Die Einsamkeit des Astronomen. Roman

Cover: Die Einsamkeit des Astronomen

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2005, ISBN 3455079121, Gebunden, 284 Seiten, 18,95 EUR

So denkt der Astrophysiker Frank Zweig, dem im Jahr nach dem Tod seines Vaters mit Wehmut bewusst wird, dass nichts in seinem Leben von Dauer ist. Da sind Kindheit und Jugend, die im leeren Haus seines Vaters noch einmal lebendig werden und doch unwiederbringlich vorbei sind. Da ist die flüchtige Liebe zu Ellen, die nur momentweise gelingt, oder ... mehr lesen
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Woelk, Ulrich: Schrödingers Schlafzimmer. Roman

Cover: Schrödingers Schlafzimmer

dtv, München 2007, ISBN 3423245611, Kartoniert, 320 Seiten, 14,50 EUR

Erwin Schrödinger, der Vater der Quantenmechanik, war ein Bohemien und hielt sich stets eine Reihe von Freundinnen. Als daher ein gewisser Balthasar Schrödinger in der Nachbarschaft einzieht und behauptet, ein Enkel des großen Physikers zu sein, ist Oliver Schwarz auf unbestimmte Art beunruhigt. Sein Misstrauen verstärkt sich, als ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen