Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ulrich Schmid

Ulrich Schmid, Sohn eines Gymnasiallehrers und einer Pianistin, wurde 1954 in Zürich geboren. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Geschichte, englischen Literatur und Politikwissenschaften in Zürich und Virginia/USA. 1984 promovierte Ulrich Schmid mit seiner Dissertation zum Thema "Wahlkampffinanzierung in den USA und in der Schweiz" zum Dr. phil.. In den folgenden drei Jahren arbeitete er als Redakteur für die Schweizerische Depesche- Agentur (SDA) und unternahm Reisen nach Afrika und Afghanistan. 1987 wechselte er zur Neuen Zürcher Zeitung. Als Auslandsredakteur bereiste er Afghanistan, die ehemalige DDR und Sri Lanka; schrieb Kriegsreportagen und Berichte. In der Zeit des Umbruchs in der Sowjetunion, 1991, begann Ulrich Schmid seine Arbeit als Korrespondent der NZZ in Moskau. Seine Reportagen führten ihn nach Tschetschenien, Georgien, Moldawien, Tadschikistan, Kasachstan und in verschiedenste Winkel Russlands. Ab 1999 war er Korrespondent in Washington, dann in Peking und derzeit in Prag.

Bücher von Ulrich Schmid

Schmid, Ulrich: Der Zar von Brooklyn. Roman

Cover: Der Zar von Brooklyn

Eichborn Verlag, Berlin 2000, ISBN 3821808322, gebunden, 516 Seiten, 25,46 EUR

Der junge Moskauer Journalist Sascha erhält den Auftrag, für sein Blatt einige Porträts nach New York ausgewanderter Russen zu verfassen. In Brooklyn, wo in ?Little Odessa? mehrere hunderttausend russische Emigranten leben, lernt er den mysteriösen Geschäftsmann Markow kennen. Er spürt bald, daß den todkranken Zar von Brooklyn ein bedrohliches ... mehr lesen
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Schmid, Ulrich: Aschemenschen. Roman

Cover: Aschemenschen

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3821807687, Gebunden, 397 Seiten, 22,90 EUR

Drei Menschen treffen in der uigurisch-chinesischen Unruheprovinz Xinjiang am Rande der Wüste Taklamakan zusammen: Erla, eine etwas exaltierte Schweizerin, Gert, ein unheimlicher, nicht sehr sympathischer aus der ehemaligen DDR stammender Deutscher und der mit seinen Fabriken zu Wohlstand gekommene Xin. Als Erla sich - zum Ärger Gerts ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen