Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Ulla Hahn
Hahn, Ulla: Das verborgene Wort. Roman

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart - München 2001, ISBN 3421054576, Gebunden, 592 Seiten, 25,46 EUR
Ein Mädchen, Arbeiterkind, voller Neugier und Lebenswille sieht sich im Käfig einer engen katholischen Dorfgemeinde gefangen. Sie stößt an die Grenzen einer Welt, in der Sprache und Phantasie nichts gelten. Fast zerbricht sie an der Härte und Verständnislosigkeit der Eltern, die sie in den eigenen Lebensgewohnheiten festhalten wollen. Im Deutschland ... mehr lesen
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Hahn, Ulla: Unscharfe Bilder. Roman

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2003, ISBN 3421057990, Gebunden, 279 Seiten, 18,90 EUR
Ihr Vater ist für Katja immer ein Vorbild gewesen. Welches Entsetzen, als sie ihn in der Ausstellung "Verbrechen im Osten" auf einem Foto bei der Erschießung von Zivilisten zu erkennen glaubt. Sie bringt ihm den Katalog der Ausstellung, der dies Bild nicht enthält, mit ins Seniorenheim. Sie hofft, dass er bei der Betrachtung der Fotos ... mehr lesen
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Hahn, Ulla: So offen die Welt. Gedichte

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2004, ISBN 3421058164, Gebunden, 104 Seiten, 14,90 EUR
Ulla Hahns kräftige und klare Gedichte, manchmal voller melancholischer Zärtlichkeit, sind Meldungen am Weg, den wir dahinleben, das Paradies im Rücken und vor uns die Sehnsucht danach. Hahns Aufmerksamkeit gilt dem hier und jetzt sich versuchenden Leben, auch Ehe und Älterwerden gehören dazu. Alter meint Verluste, die nicht ... mehr lesen
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Hahn, Ulla: Dichter in der Welt. Mein Schreiben und Lesen

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2006, ISBN 3421059519, Gebunden, 315 Seiten, 19,90 EUR
Der Band versammelt Essays, Reden, Kritiken, auch unveröffentlichte, von Ulla Hahn: scharf formulierte, unterhaltsame und informative Überlegungen zum Schreiben und Lesen von Gedichten und zur Rolle des Schriftstellers in der Gesellschaft. Ob Ulla Hahn dem eigenen Schreiben nachforscht oder so unterschiedlichen Autoren wie Else Lasker-Schüler, ... mehr lesen
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Hahn, Ulla: Liebesarten. Erzählungen

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2006, ISBN 3421059535, Gebunden, 240 Seiten, 17,50 EUR
Geschichten von selbstloser Hingabe, eitler Eigenliebe, idealistischer Menschenliebe oder dem Genuss des Augenblicks. Es sind Wege, wie Menschen zueinanderfinden, wie sie miteinander- und auch wieder auseinandergehen, die Ulla Hahn hier nachzeichnet. Erzählungen von Leidenschaft, Verzweiflung und trotzigem Glück, "Liebesarten" ... mehr lesen
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Hahn, Ulla: Aufbruch. Roman

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2009, ISBN 3421042632, Gebunden, 586 Seiten, 24,95 EUR
Ihr Leben scheint vorgezeichnet: Kinder, Küche, Kirche. Doch Hilla träumt sich weg aus dem Dorf am Rhein. Nichts kann dem Kind kleiner Leute die Sehnsucht nach der Freiheit des Geistes austreiben. Unverhofft bietet sich ihr ein neues Leben: Abitur, Studium, ihre selbst gewählte Zukunft liegt vor ihr. Nach "Das verborgene Wort" ... mehr lesen
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Hahn, Ulla: Wiederworte. Gedichte

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2011, ISBN 3421045240, Gebunden, 192 Seiten, 16,99 EUR
1981 veröffentlichte Ulla Hahn ihren ersten Gedichtband, "Herz über Kopf". Nun, dreißig Jahre Lebenserfahrung später, hat sie ein Gespräch mit ihrem jungen poetischen Selbst aufgenommen. In "Wiederworte" stellt Ulla Hahn ihren frühen Gedichten neue gegenüber, gibt ihnen wieder Worte, auch Widerworte. Lässig, ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





