Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Tim Winton

Tim Winton wurde 1960 in der Nähe von Perth in Westaustralien, geboren. Er hat zahlreiche Romane, Sachbücher und Kinderbücher veröffentlicht, wurde mehrfach ausgezeichnet, war zweimal auf der Booker-Shortlist und hat dreimal den Miles Franklin Award, den wichtigsten Literaturpreis Australiens, erhalten. Seine Werke sind in zwölf Sprachen übersetzt, einiges wurde für Bühne, Radio und Film adaptiert. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Westaustralien.

Bücher von Tim Winton

Winton, Tim: Der singende Baum. Roman

Cover: Der singende Baum

Luchterhand Literaturverlag, München 2004, ISBN 3630871615, Gebunden, 476 Seiten, 24,00 EUR

Aus dem Australischen von Klaus Berr. Wo die feindselige rote Wüste gegen eine überwältigend schöne, wilde Küstenlandschaft schwappt, liegt der Westen Australiens, genauer, das kleine Fischerdorf White Point. Die Menschen hier sind wie das Land, zugleich hart und poetisch, ungehobelt und verführerisch. Manche haben eine ... mehr lesen
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Winton, Tim: Weite Welt. Australische Geschichten

Cover: Weite Welt

Luchterhand Literaturverlag, München 2007, ISBN 363087228X, Gebunden, 349 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem australischen Englisch von Klaus Berr. Angelus, einst ein geschäftiges Zentrum der Walfangindustrie, hat längst keine große Bedeutung mehr. Die Schlachthöfe und Konservenfabriken sind geschlossen, die Leute haben andere Arbeit gefunden oder keine. Gewalt, Drogenmissbrauch, Einsamkeit - alles gibt es in dieser malerischen ... mehr lesen
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Winton, Tim: Atem. Roman

Cover: Atem

Luchterhand Literaturverlag, München 2008, ISBN 363087276X, Taschenbuch, 236 Seiten, 16,95 EUR

Aus dem australischen Englisch von Klaus Berr. Sonne, Meer und Weite für einen Surfer ist das nicht genug. Er braucht die große, die immer größere Welle. Der Westaustralier Bruce Pike ist in seinem Leben viele Wellen geritten, er weiß um die Faszination und die Tücken dieses Sports. Dabei fing alles so harmlos an: Als ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen