Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Thomas Maissen

Thomas Maissen ist Professor für Geschichte der Neuzeit in Heidelberg.

Bücher von Thomas Maissen

Kempe, Michael / Maissen, Thomas: Die Collegia der Insulaner, Vertraulichen und Wohlgesinnten in Zürich 1679-1709. Die ersten deutschen Aufklärungsgesellschaften zwischen Naturwissenschaften, Bibelkritik, Geschichte und Politik

Cover: Die Collegia der Insulaner, Vertraulichen und Wohlgesinnten in Zürich 1679-1709

NZZ libro, Zürich 2002, ISBN 3858239542, Gebunden, 453 Seiten, 32,00 EUR

32 Tafeln. Dürfen Untertanen die Waffen gegen die Obrigkeit ergreifen? Was ist die Neutralität, und haben die Eidgenossen sie richtig gehandhabt? Sind Tiere, wie Descartes behauptet, Automaten? Sind die Kometen Vorboten göttlicher Strafen? Kann sich der Teufel mit einer Hexe fleischlich vermischen? Solche Fragen erörtern die Mitglieder ... mehr lesen
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Maissen, Thomas: Verweigerte Erinnerung. Nachrichtenlose Vermögen und die Schweizer Weltkriegsdebatte 1989-2004

Cover: Verweigerte Erinnerung

NZZ libro, Zürich 2005, ISBN 3038230464, Gebunden, 730 Seiten, 68,00 EUR

Weshalb geriet die Schweiz ab 1995 in ihre größte außenpolitische Krise seit dem Zweiten Weltkrieg? Ausgehend von Interviews, die er mit Protagonisten der Auseinandersetzungen - so Singer, Eizenstat, Burg, Korman, Ospel, Krayer und Borer - in der Schweiz, den USA und Israel geführt hat, liefert der Autor facettenreiche und ... mehr lesen
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Maissen, Thomas: Die Geburt der Republic. Staatsverständnis und Repräsentation in der frühneuzeitlichen Eidgenossenschaft

Cover: Die Geburt der Republic

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2007, ISBN 3525367066, Gebunden, 672 Seiten, 59,90 EUR

Thomas Maissen untersucht am schweizerischen Beispiel den Übergang vom Reichsverständnis und Reichsrecht zum westlichen Staats- und Völkerrecht und stellt die gesellschaftlichen Träger des Prozesses vor, der den souveränen Staat schuf. Wann wurde die schweizerische Eidgenossenschaft eine Republik? Die modische Suche nach republikanischen ... mehr lesen
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Maissen, Thomas: Geschichte der Schweiz.

Cover: Geschichte der Schweiz

Hier und Jetzt Verlag, Baden 2010, ISBN 3039191748, Gebunden, 338 Seiten, 24,80 EUR

Mit seiner Geschichte der Schweiz bringt der Schweizer Historiker Thomas Maissen eine neue Übersichtsdarstellung. Maissen schildert die Entstehung der schweizerischen Eidgenossenschaft in ihrem feudalen mittelalterlichen Umfeld, die erstaunliche Selbstbehauptung eines vielfach gespaltenen Staats auf einem zumeist kriegerischen Kontinent, die innere ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen