Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Thomas Macho

Thomas Macho, Professor für Kulturgeschichte an der Berliner Humboldt-Universität, habilitierte 1983 in Klagenfurt zum Thema "Von den Metaphern des Todes. Eine Phänomenologie der Grenzerfahrung". Macho ist Mitbegründer des "Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik".

Bücher von Thomas Macho

Macho, Thomas (Hrsg.) / Marek, Kristin (Hrsg.): Die neue Sichtbarkeit des Todes.

Cover: Die neue Sichtbarkeit des Todes

Wilhelm Fink Verlag, München 2007, ISBN 3770544145, Gebunden, 607 Seiten, 49,90 EUR

In seiner Studie über Nikolai Leskow behauptete Walter Benjamin, es sei vielleicht der unbewusste "Hauptzweck" der bürgerlichen Gesellschaft gewesen, "den Leuten die Möglichkeit zu verschaffen, sich dem Anblick von Sterbenden zu entziehen". Seit einigen Jahren wird jedoch eine Revision dieser kulturkritischen Diagnosen ... mehr lesen
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Kittler, Friedrich (Hrsg.) / Macho, Thomas (Hrsg.) / Weigel, Sigrid (Hrsg.): Zwischen Rauschen und Offenbarung. Zur Kultur- und Mediengeschichte der Stimme

Cover: Zwischen Rauschen und Offenbarung

Akademie Verlag, München 2002, ISBN 3050035714, Gebunden, 410 Seiten, 39,80 EUR

Herausgegeben von Friedrich Kittler, Thomas Macho und Sigrid Weigel. In der modernen Öffentlichkeit wird die Stimme als das Medium einer demokratischen und sozialen Ordnung betrachtet; sie steht im Zentrum eines umfangreichen Wortfeldes: Stimmrecht, Abstimmung, Volkes Stimme, eine Stimme haben oder die Stimme ergreifen, oder auch die vielgepriesene ... mehr lesen
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Macho, Thomas: Vorbilder.

Cover: Vorbilder

Wilhelm Fink Verlag, München 2011, ISBN 3770550307, Gebunden, 478 Seiten, 39,90 EUR

Mit 373 Abbildungen. Bilder können sich auf Vergangenes oder Zukünftiges beziehen. Im Sinne dieser Unterscheidung sind Vorbilder stets Zukunftsbilder: Sie vergegenwärtigen, was noch nicht da ist, als Entwürfe, Prophezeiungen, Befehle. Vorbilder erinnern nicht, sie nehmen vorweg, sie evozieren, sie rufen ins Leben. Ihre Botschaften ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen