Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Thomas Kling
Kling, Thomas: Fernhandel. Gedichte

DuMont Verlag, Köln 1999, ISBN 3770149521, gebunden, 102 Seiten, 19,43 EUR
Mit "Fernhandel" schickt Thomas Kling den Leser auf Sprach- und Geschichtsreisen, ins "sprachhaus" und "beinhaus", das Banale und das Grauen zwischen "laufsteg" und "laufgraben" vereint. Mit Thomas Kling bewegt sich der Leser auf ethnographischen oder archäologischen Erkundungen - immer "voll stoff schwappend". Klings Gedichte muß man hören. Dem ... mehr lesen
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Kling, Thomas: Botenstoffe.

DuMont Verlag, Köln 2001, ISBN 3770156102, Gebunden, 244 Seiten, 18,41 EUR
Seine Archäologie des Poetischen treibt Thomas Kling mit "Botenstoffe" voran ? denn "Dichtung ist gesteuerter Datenstrom und löst einen solchen im Leser aus." "Botenstoffe", das sind nicht nur die eigenen Gedichte auf Sprach- und Geschichtsreise, Botenstoffe liegen auch in der Tradition, die Thomas Kling sich und uns eröffnet: Er erhellt die Berührungspunkte ... mehr lesen
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Kling, Thomas: Sondagen.

DuMont Verlag, Köln 2002, ISBN 3832178139, Gebunden, 140 Seiten, 19,90 EUR
Mit einer CD. "Sondagen" nennt Thomas Kling sein nach "Fernhandel" bisher umfänglichstes Gedichtbuch. Wie Probeschnitte, die dem Archäologen aufeinander folgende Bodenschichten erschließen, so bergen diese neuen Sprachgrabungen im Terrain von Gedicht undGedächtnis und in den Landschaften von Natur und Geschichte das "rohmaterial" ... mehr lesen
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Kling, Thomas: Auswertung der Flugdaten. Gedichte

DuMont Verlag, Köln 2005, ISBN 3832179178, Gebunden, 172 Seiten, 17,90 EUR
Mit einem Fotozyklus von Ute Langanky. Das Durchröntgen der Sprache gehört seit jeher zum poetologischen Programm von Thomas Kling. So wie es in seinem Zyklus »Mahlbezirk« im neuen Buch heißt: "mühlensprache sprach sie: flüssig / in zerkleinerungsform. / sprach wie im rausch." Der Dichter weiß von Spiegelzauber ... mehr lesen
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Kling, Thomas: Schädelmagie. Ausgewählte Gedichte

Reclam Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 3150185742, Kartoniert, 83 Seiten, 2,80 EUR
Herausgegeben von Norbert Hummelt. Der Lyriker Thomas Kling war schon lang auf dem Weg, ein Klassiker zu werden, als er im Jahr 2005 im Alter von 48 Jahren starb. Die Lehrjahre im Düsseldorfer Ratinger Hof, wo Punk und New Wave auf Joseph Beuys trafen, führten ihn zu einer Verarbeitung der ganzen sprachbewussten Avantgarde in der deutschen ... mehr lesen
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Ilse Helbich: Grenzland Zwischenland
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Monika Rinck: Honigprotokolle
Mit Illustrationen von Andreas Töpfer. Im ursprünglichen Wortsinn des Protokolls gibt es einen klebrigen Kern: ...
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Ungesetzliche Liaison
25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





