Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Thomas Hertfelder

Thomas Hertfelder, geboren 1959 in Ansbach, ist seit 1997 Geschäftsführer der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart. Von 1990 bis 1997 war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität München. Veröffentlichungen zur Theorie und Geschichte der Geschichtswissenschaft sowie zu Theodor Heuss.

Bücher von Thomas Hertfelder

Hertfelder, Thomas (Hrsg.) / Hübinger, Gangolf: Kritik und Mandat. Intellektuelle in der deutschen Politik

Cover: Kritik und Mandat

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart 2000, ISBN 3421052220, Broschiert, 320 Seiten, 20,35 EUR

Walther Rathenau und Theodor Heuss, kommunistische und nationalsozialistische Agitatoren, Mitglieder von Wählerinitiativen und Dissidenten in der Diktatur - was treibt Intellektuelle verschiedenster Provenienz in die Politik? In diesem Buch wird erstmals ausführlicher nach Formen und Strategien politischer Intervention gefragt, die die strikte Opposition ... mehr lesen
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Hertfelder, Thomas (Hrsg.) / Rödder, Andreas (Hrsg.): Modell Deutschland. Erfolgsgeschichte oder Illusion?

Cover: Modell Deutschland

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2008, ISBN 3525360231, Gebunden, 208 Seiten, 19,90 EUR

Deutschland ist eine blockierte Republik, ein Absteiger aus der Weltliga, eine deformierte Spaßgesellschaft. Wirklich? Gegen vorschnelle Urteile hilft die historische Diagnose dieses Diskussionsbuches. Wirtschaftliche Leistungskraft, Massenwohlstand, sozialer Friede und politische Stabilität: All dies bestimmte das Bild der Bundesrepublik ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen