Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Theodor Plievier

Theodor Plievier (bis 1933: Plivier), geboren 1892 in Berlin, stammte aus einer Arbeiterfamilie, die er schon früh für ein abenteuerliches Leben verließ. Er diente im Ersten Weltkrieg bei der Marine und nahm 1918 am Matrosenaufstand in Wilhelmshaven teil. Bis 1924 als Matrose und Gelegenheitsarbeiter in Übersee, dann Journalist, Übersetzer und freier Schriftsteller. Plievier emigrierte 1933 über die Tschechoslowakei und Frankreich nach Schweden und lebte 1934-1945 in der Sowjetunion. Dort schrieb er wohl sein bekanntestes Buch, den dokumentarischen Anti-Kriegsroman "Stalingrad". 1945 kam er mit der Roten Armee zurück, lebte zunächst in Berlin und Weimar, ab 1947 am Bodensee und siedelte später in die Schweiz über, wo er 1955 in Avegno starb.

Bücher von Theodor Plievier

Plievier, Theodor: Stalingrad. Hörspiel

Cover: Stalingrad

Audio Verlag, Berlin 2002, ISBN 389813203X, CD, 14,94 EUR

Laufzeit 68 Minuten. Sprecher: Paul Hoffmann, Friedrich von Bülow u. a.. Theodor Plieviers Roman "Stalingrad", in 26 Sprachen übersetzt und seit seinem Erscheinen ein Bestseller, ist ein bedeutendes dokumentarisches Epos über den Zweiten Weltkrieg. Es verdankt seine Authentizität dem Umstand, dass Plievier, damals Emigrant in Moskau, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen