Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Theodor Herzl

Theodor Herzl, jüdischer Schriftsteller, Journalist und Politiker, wurde 1860 als Sohn des Kaufmanns Jacob Herzl und dessen Ehefrau Jeanette (geb. Diamant) in Budapest geboren. Ab 1878 studierte er in Wien Jura. Schon als Student wurde er mit antisemitischen Kampagnen konfrontiert und später in Paris als Korrespondent einer Wiener Tageszeitung Zeuge der Dreyfuß-Affäre. 1897 auf dem 1. Zionistischen Weltkongress in Basel zu dessen Präsident gewählt, setzte er sich in den folgenden Jahren unermüdlich für die Gründung eines jüdischen Staates ein. 1904 starb Herzl in Edlach an der Rach (Österreich). 1948 wurde er in den neu gegründeten Staat Israel überführt und auf einem nach ihm benannten Berg westlich von Jerusalem beigesetzt.

Bücher von Theodor Herzl

Herzl, Theodor: Der Judenstaat. Text und Materialien. 1896 bis heute

Cover: Der Judenstaat

Philo Verlag, Berlin - Wien 2004, ISBN 3865723659, Broschiert, 319 Seiten, 24,80 EUR

Herausgegeben von Ernst Piper. "Wir sind ein Volk, ein Volk", hatte Theodor Herzl in seiner Schrift 'Der Judenstaat' geschrieben, die ihn rasch zum populärsten Vertreter eines säkularen jüdischen Nationalismus gemacht hatte. Dieses schmale Buch ist zur Programmschrift der zionistischen Bewegung geworden. Mit diesem Text ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen