Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Tadeusz Rozewicz

Tadeusz Rozewicz, geboren 1921 in Radomsko bei Tschenstochau, beteiligte sich während des Zweiten Weltkriegs am Widerstand. Er war Soldat der Heimatarmee und Redakteur der Untergrundzeitschrift "Czyn zbrojny". 1938 wurden seine ersten Gedichte in der Jugendpresse veröffentlicht, 1944 publizierte ein Untergrundverlag seinen ersten Gedichtband "Echa lesne" (Waldechos). Nach dem Krieg studierte Roszewicz Kunstgeschichte in Krakau und wurde später zum Ehrendoktor der Universität Breslau ernannt. Ab den 60er Jahren macht Rozewicz sich auch als Dramatiker einen Namen. 1983 wurde Rozewicz Mitglied der "Bayerischen Akademie der Schönen Künste", 1986 Mitglied der "Akademie der Künste" der DDR.

Bücher von Tadeusz Rozewicz

Rozewicz, Tadeusz: Zweite ernste Verwarnung. Ausgewählte Gedichte

Cover: Zweite ernste Verwarnung

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446199314, Gebunden, 120 Seiten, 14,32 EUR

Aus dem Polnischen von Henryk Bereska. Tadeusz Rózewicz, der als Junge mit den Partisanen gegen Hitler kämpfte, hat seine Poetik aus der Erfahrung des Krieges formuliert: eine schnörkellose, antiillusionistische Dichtung. Seine mit harten Schnitten arbeitenden Poeme beschreiben eine Welt, die sich nicht versöhnen lassen will. ... mehr lesen
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Rozewicz, Tadeusz: In der schönsten Stadt der Welt. Erzählungen

Cover: In der schönsten Stadt der Welt

Carl Hanser Verlag, München 2006, ISBN 344620766X, Gebunden, 184 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Polnischen übersetzt und herausgegeben von Roswitha Matwin-Buschmann. Tadeusz Rozewicz hat sich in seinen Erzählungen der dramatischen Geschichte der polnischen Kriegsgeneration gewidmet: Leben und Sterben der Partisanen im Untergrund, der Verlust an sinnvollen Lebenskonzeptionen, die Brutalität und die Menschlichkeit unter ... mehr lesen
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Rozewicz, Tadeusz: Mutter geht.

Cover: Mutter geht

Karl Stutz Verlag, Passau 2010, ISBN 3888491320, Gebunden, 146 Seiten, 16,80 EUR

Aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann und Alois Woldan. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen