Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Szilard Rubin

Szilard Rubin, geboren 1927, hat bereits 1963 mit "Kurze Geschichte von der ewigen Liebe" einen der wichtigsten Romane der ungarischen Gegenwartsliteratur vorgelegt. Seit der kürzlichen Wiederveröffentlichung durch den Literaturverlag Magvetö wird das Buch von Schriftstellern und von der ungarischen Literaturkritik einhellig gefeiert: "Ein völlig überraschendes, aus dem Nichts kommendes Buch. Ein Wunder", schrieb etwa der Kritiker Jozsef Keresztesi in der renommierten Zeitschrift Magyar Narancs. Szilard Rubin lebt in Budapest.

Bücher von Szilard Rubin

Rubin, Szilard: Kurze Geschichte von der ewigen Liebe. Roman

Cover: Kurze Geschichte von der ewigen Liebe

Rowohlt Verlag, Berlin 2009, ISBN 3871346314, Gebunden, 220 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Ungarischen von Andrea Ikker. Attila und Orsolya können voneinander nicht lassen. Sie lieben und sie hassen sich. Und trennen sich schon vor der Hochzeit und dann wieder in der Hochzeitsnacht, um schließlich ihr Leben lang getrennt vereint zu sein. Dieser Roman, der 1963 in Ungarn das erste Mal erschien und nach seiner kürzlichen ... mehr lesen
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Rubin, Szilard: Eine beinahe alltägliche Geschichte. Roman

Cover: Eine beinahe alltägliche Geschichte

Rowohlt Verlag, Berlin 2010, ISBN 3871346888, Gebunden, 160 Seiten, 16,95 EUR

Aus dem Ungarischen von Levente Rostas, Schriftsteller mittleren Alters, weilt in einem Sanatorium in Harkany, wo er sein Kreuz kurieren soll. Eigentlich aber haben seine Freunde ihm diese langweilige Kur eingebrockt, um ihn von seiner unseligen Liebe zu Piroska zu heilen, mit der er ihnen seit geraumer Zeit auf die Nerven geht. Da hockt er nun unangenehm ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen