Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Stephan Mösch

Stephan Mösch, geb. 1964; Studium der Musik- und Literaturwissenschaft an der TU Berlin, Gesangsstudium in Berlin und Stuttgart. Preisträger beim Domgraf-Fassbaender-Wettbewerb und beim Deutschen Musikwettbewerb. Ab 1990 Sendungen für Radioanstalten der ARD; seit 1994 Redakteur bei der "Opernwelt" und Autor im Feuilleton der FAZ; Promotion mit vorliegender Arbeit.

Bücher von Stephan Mösch

Mösch, Stephan: Der gebrauchte Text. Studien zu den Libretti Boris Blachers

Cover: Der gebrauchte Text

J. B. Metzler Verlag, Stuttgart und Weimar 2002, ISBN 3476453057, Gebunden, 406 Seiten, 34,90 EUR

Im Januar 2003 wäre Boris Blacher100 Jahrealt geworden. Mit seiner "Abstrakten OperNr.1" sorgte er für den größten Opernskandal im Nachkriegsdeutschland. Dirigenten wie Furtwängler, Schuricht und Solti setzten seine Werke auf ihre Programme. Heute hingegen wird er kaum mehr aufgeführt. Zu Recht? Allein schon Blachers Position ... mehr lesen
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Mösch, Stephan: Weihe, Werkstatt, Wirklichkeit. Wagners 'Parsifal' in Bayreuth 1882-1933

Cover: Weihe, Werkstatt, Wirklichkeit

Bärenreiter Verlag, Kassel 2009, ISBN 347602315X, Gebunden, 455 Seiten, 59,00 EUR

Eines der einflussreichsten Bühnenwerke des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Richard Wagners 'Parsifal' wurde 1882 bei den Bayreuther Festspielen in der Einstudierung des Komponisten uraufgeführt und dort bis 1933 gezeigt. Die innovative Studie zeichnet die Aufführungsgeschichte des Werkes in Bayreuth nach. Ausgewertet wurden dafür ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen