Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Stephan Harbort

Stephan Harbort, geboren 1964, lebt in Düsseldorf, erfahrener Kriminalist, langjähriger Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Düsseldorf und führender Serienmord-Experte, sorgte mit seiner Entwicklung des empirischen Täterprofils von Serien-Killern für Aufsehen, arbeitet eng mit der Universität Liverpool zusammen, verfasste zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und Vorträge zur Kriminologie, z. B. "Empirische Täterprofile - ein Raster für die Ermittlung sexuell motivierter Mehrfach- und Serienmörder" (Kriminalistik 1997); veröffentlichte u. a. "Der Beweis der Blutprobe" (Stuttgart, 1994) und ist Berater einer Reihe von TV-Dokumentationen und Krimiserien, wie z. B. der BBC-Dokumentation "Profiling".

Bücher von Stephan Harbort

Harbort, Stephan: Das Hannibal-Syndrom. Phänomen Serienmord

Cover: Das Hannibal-Syndrom

Militzke Verlag, Leipzig 2001, ISBN 386189209X, Gebunden, 350 Seiten, 20,40 EUR

In den USA erstellen Fallanalytiker "psychologische Täterprofile". Profiler analysieren anhand von Zeugenaussagen, Fingerabdrücken, Kleidungsstücken, Verletzungen an der Leiche oder außergewöhnlichen Tatorten den Tathergang und das Motiv. Allerdings lassen sich die nordamerikanischen Erkenntnisse nicht ohne weiteres auf Deutschland übertragen. ... mehr lesen
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Harbort, Stephan: Wenn Frauen morden. Spektakuläre Fälle - vom Gattenmord bis zur Serientötung

Cover: Wenn Frauen morden

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 382185703X, Gebunden, 207 Seiten, 16,95 EUR

Sie agieren still, unauffällig und kaltblütig: Das "Blaubeer-Mariechen", das sich mit Pflanzengift ihrer Ehemänner und anderer Familienangehöriger entledigt, die Dorfschönheit, die tödlichen Enzian verabreichen lässt, die Krankenpflegerin, die ihre Patienten umbringt, die Mutter, die ihre Kinder tötet. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen