Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 11.21 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Stefan Koldehoff

Stefan Koldehoff, geboren 1967 in Wuppertal, hat Kunstgeschichte, Germanistik und Politikwissenschaft studiert. Danach arbeitete er als freier Autor für FAZ, taz und WDR. Von 1998 bis 2001 war er Redakteur und zuletzt stellvertretender Chefredakteur des Kunstmagazins "Art" in Hamburg. Heute arbeitet er als Kulturredakteur beim Deutschlandfunk in Köln.

Bücher von Stefan Koldehoff

Koldehoff, Stefan: Van Gogh. Mythos und Wirklichkeit

Cover: Van Gogh

DuMont Verlag, Köln 2003, ISBN 383217267X, Gebunden, 303 Seiten, 34,90 EUR

Am 30.03.1853 wurde Vincent van Gogh geboren: Jeder verbindet mit diesem Namen das rührend-romantische Klischee des einsamen Künstlergenies, das zu Lebzeiten nur ein einziges Bild verkaufen konnte, unter der Sonne Südfrankreichs wahnsinnig wurde, sich ein Ohr abschnitt und schließlich aus Verzweiflung selbst erschoss. Diese Künstlerlegende ... mehr lesen
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Koldehoff, Stefan / Koldehoff, Nora: Aktenzeichen Kunst. Die spektakulärsten Kunstdiebstähle der Welt

Cover: Aktenzeichen Kunst

DuMont Verlag, Köln 2004, ISBN 3832174354, Gebunden, 264 Seiten, 29,90 EUR

Kunstraub zählt nach Schätzungen von Interpol neben dem Drogen- und Menschenhandel zu den lukrativsten kriminellen Delikten. Der italienische Anstreicher, der die Mona Lisa aus dem Louvre 'befreit', um sie in das Heimatland Leonardos zurückzubringen; der erfolgreiche Coup einer Diebesbande, die 30 Werke Van Goghs in Amsterdam aus ... mehr lesen
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Koldehoff, Stefan: Die Bilder sind unter uns. Das Geschäft mit der NS-Raubkunst

Cover: Die Bilder sind unter uns

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3821858443, Gebunden, 288 Seiten, 22,95 EUR

Mit 20 Abbildungen. Gemälde von Picasso, Kirchner, Rembrandt, van Gogh oder Tizian - die Liste der zwischen 1933 und 1945 den Juden gestohlenen oder weit unter Wert gekauften Bilder ist lang. Unzählige Galeristen, Händler, Auktionshäuser und Kuratoren waren an diesem Unrecht beteiligt - und zwar so systematisch und gründlich, ... mehr lesen
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Koldehoff, Stefan / Timm, Tobias: Falsche Bilder. Echtes Geld. Der Fälschungscoup des Jahrhunderts - und wer alles daran verdiente

Cover: Falsche Bilder. Echtes Geld

Galiani Verlag Berlin, Berlin 2012, ISBN 3869710578, Gebunden, 274 Seiten, 19,99 EUR

Mit zum Teil farbigen Bildtafeln. Kaum begonnen, ging der spektakulärste Kunstfälscherprozess Europas mit einem strafmildernden Deal auch schon zu Ende. 25 Jahre lang hatten der erfolglose Maler Wolfgang Beltracchi und seine Komplizen selbst gemalte Bilder als verschollene Kunstwerke großer Maler der Moderne (Max Ernst, Georges Braque, Fernand Léger ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen