Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Stefan Chwin

Stefan Chwin, 1949 in Gdansk geboren, wurde mit seinem vielfach ausgezeichneten Roman "Tod in Danzig" auch dem deutschen Publikum bekannt. Wie Pawel Huelle wurde er als poetischer Chronist der deutsch-polnischen Geschichte bekannt. Er veröffentlichte mehrere Romane und Essaybände. Chwin lebt in Gdansk.

Bücher von Stefan Chwin

Chwin, Stefan: Die Gouvernante. Roman

Cover: Die Gouvernante

Rowohlt Verlag, Berlin 2000, ISBN 3871344087, Gebunden, 317 Seiten, 21,47 EUR

Aus dem Polnischen von Renate Schmidgall. Warschau um 1900. Esther Simmel, eine junge Frau aus Danzig, kommt ins Haus der wohlhabenden Familie Celinski, um den 12-jährigen Andrzej zu unterrichten. Durch "Fräulein Esther" bekommt der Alltag in der Ulica Nowogrodzka neuen Glanz. Die Welt reicht jetzt nicht nur bis Odessa, sondern bis Paris und Wien. ... mehr lesen
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Chwin, Stefan: Der goldene Pelikan. Roman

Cover: Der goldene Pelikan

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446206566, Gebunden, 302 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Polnischen von Renate Schmidgall. Jakub ist Juraprofessor an der Danziger Universität, gut aussehend, selbstbewusst, wohlsituiert. Er weiß, was richtig ist, und als ein Mädchen sich beschwert, sie sei zu Unrecht durch die Prüfung gefallen, lässt er sie hochmütig stehen. Bis er eines Tages zufällig erfährt, ... mehr lesen
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Chwin, Stefan: Stätten des Erinnerns. Dresdner Poetikvorlesung 2000

Cover: Stätten des Erinnerns

Thelem Verlag, Dresden 2005, ISBN 3933592593, Kartoniert, 218 Seiten, 12,80 EUR

Der polnische Schriftsteller Stefan Chwin, in Deutschland vor allem bekannt geworden durch seinen Roman "Tod in Danzig" (poln. "Hanemann"), umkreist in der vorliegenden 3. Dresdner Poetikdozentur seine Heimatstadt Danzig als Stätte der Erinnerung und Ort seines Schreibens. Es geht ihm dabei um den Umgang des Schriftstellers ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen