Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Stanley Cavell

Stanley Cavell, geboren 1926, gilt als einer der interessantesten Philosophen Amerikas. Er war von 1963-1997 "Professor of Aesthetics and the General Theory of Value" an der Harvard University und Präsident der American Philosophical Association. Er ist Ehrendoktor der Hebrew University, Jerusalem sowie der Universität Strasbourg.
Zentrale Werke sind: "Must We Mean What We Say? "(1969), "The Claim of Reason" (1979), "Philosophical Passages: Wittgenstein, Emerson, Austin, Derrida" (1995) sowie "Contesting Tears: The Hollywood Drama of the Unkown Woman" (1996).

Bücher von Stanley Cavell

Cavell, Stanley: Nach der Philosophie. Essays. 2., erweiterte und überarbeitete Auflage

Akademie Verlag, Berlin 2001, ISBN 3050034211, Broschiert, 252 Seiten, 37,84 EUR

Mit einer neuen Einleitung herausgegeben und kommentiert von Ludwig Nagl und Kurt R. Fischer. Stanley Cavell ist einer der originellsten und provokantesten Denker der amerikanischen Gegenwartsphilosophie. Davide Sparti umriss sein Denken in der Deutschen Zeitschrift für Philosophie unlängst so: Cavell "setzt sich mit Wittgenstein und ... mehr lesen
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Cavell, Stanley: Die andere Stimme. Philosophie und Autobiografie

Cover: Die andere Stimme

Diaphanes Verlag, Berlin 2002, ISBN 3935300093, Broschiert, 312 Seiten, 23,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Antje Korsmeier. Stanley Cavell zieht in diesen drei Essays eine eindrucksvolle Bilanz seines Lebens und Denkens. Auf der Suche nach der inneren Verknüpfung von Philosophie und Autobiografie erhellt er das Spannungsfeld zwischen der Stimme der Metaphysik und der Stimme des Gewöhnlichen. Seine philosophischen Erkundungen ... mehr lesen
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Cavell, Stanley: Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen und andere philosophische Essays.

Cover: Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen und andere philosophische Essays

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3596153301, Taschenbuch, 284 Seiten, 18,90 EUR

Herausgegeben von Davide Sparti und Espen Hammer. Mit einem Nachwort von Hilary Putnam. ... mehr lesen
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Cavell, Stanley: Der Anspruch der Vernunft. Wittgenstein, Skeptizismus, Moral und Tragödie

Cover: Der Anspruch der Vernunft

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3518584693, Gebunden, 800 Seiten, 49,80 EUR

Aus dem Amerikanischen von Christiana Goldmann. Mit einem Vorwort von Susan Neiman. Stanley Cavells monumentales Buch, das nun in deutscher Übersetzung erscheint, gehört zu den großen philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. Seit seiner Erstpublikation 1979 hat es eine ganze Generation von Philosophen beeinflusst und gilt längst ... mehr lesen
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Cavell, Stanley: Cities of Words. Ein Register des moralischen Lebens in Philosophie

Cover: Cities of Words

Chronos Verlag, Zürich 2010, ISBN 3034010001, Gebunden, 480 Seiten, 50,00 EUR

Es zeigt sich, dass die filmischen Mittel, mit denen die Filmkomödien und Melodramen der dreissiger und vierziger Jahre Schwierigkeiten und Illusionen ehelicher Gemeinschaft darstellen, Erstaunliches zu den Gesichtspunkten beitragen können, unter denen Platon und Locke die Bedingungen und Bedrohungen der politischen Gemeinschaft untersuchen, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen