Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Simon Werle

Simon Werle, geboren 1957, studierte Romanistik und Philosophie in München und Paris. Seit 1983 arbeitet er als Übersetzer französischer und englischer Literatur. Simon Werle erhielt für seine Übersetzungen 1988 den Paul-Celan-Preis und 1992 den Johann-Heinrich-Voß-Preis.

Bücher von Simon Werle

Werle, Simon: Abendregen. Erzählungen

Antje Kunstmann Verlag, München 1999, ISBN 3888972213, gebunden, 168 Seiten, 14,32 EUR

Manolis führt das unscheinbare Leben eines Telefonverkäufers: ereignislos, geregelt, vorhersehbar. Doch unter dieser Oberfläche fühlt er sich getrieben von einer drängenden Kraft, die er selber nicht benennen kann. Mit Claire hat er nichts gemeinsam. Sie beide bilden ein eigenartiges Paar: Manolis ist unförmig, Claire begehrenswert. Nur das Geld ... mehr lesen
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Werle, Simon: Der Schnee der Jahre. Roman

Cover: Der Schnee der Jahre

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2003, ISBN 3312003148, Gebunden, 442 Seiten, 24,90 EUR

Der Roman erzählt die Geschichte von drei Generationen einer deutschen Familie. In ihrem Mittelpunkt steht Edward Callzig, ein junger Zimmermann aus einem Dorf im Hunsrück. Simon Werle entfaltet die Irrungen und Verstrickungen Edwards vor und nach dem Zweiten Weltkrieg  - und entwickelt einen Sog, in dem sich die Erfahrungen von Jugend, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen