Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Simon Blackburn

Simon Blackburn, geboren 1944, ist Professor für Philosophie an der University of Cambridge. Bis 2000 lehrte er an der University of North Carolina, Chapel Hill. Zu seinen Büchern zählen: The Oxford Dictionary of Philosophy (1994), Ruling Passions (1998), Truth (Herausgeber mit Keith Simmons, 1999) und Think (1999, dt. Denken. Die großen Fragen der Philosophie, Primus 2001). Von 1984 bis 1990 gab er die Zeitschrift Mind heraus.

Bücher von Simon Blackburn

Blackburn, Simon: Denken. Die großen Fragen der Philosophie

Cover: Denken

Primus Verlag, Darmstadt 2001, ISBN 3896782223, Gebunden, 257 Seiten, 20,41 EUR

Dieses Buch behandelt die großen Themen der Philosophie, die seit je die Menschen bewegen und zum Nachdenken anregen. Blackburn führt anhand wichtiger Textstellen in die Gedankengänge bedeutender Philosophen wie Descartes, Hume, Kant oder Wittgenstein ein und zeigt wie sie sich ihren Themen genähert haben. ... mehr lesen
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Blackburn, Simon: Gut sein. Eine kurze Einführung in die Ethik

Cover: Gut sein

Primus Verlag, Darmstadt 2004, ISBN 3896782452, Gebunden, 159 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Englischen von Andreas Hetzel. Wenn Gott tot ist, ist dann alles erlaubt? Sind wir am Ende nicht doch nur durch unsere Gene determiniert? Es gibt so viele Vorstellungen von Ethik, wie es Kulturen gibt - ist damit nicht alles relativ? Werden die Menschen nicht durch die Moral überfordert?
Simon Blackburn stellt sich in seiner Einführung ... mehr lesen
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Blackburn, Simon: Wollust. Die schöne Todsünde

Cover: Wollust

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2008, ISBN 3803126010, Kartoniert, 142 Seiten, 10,90 EUR

Aus dem Englischen von Matthias Wolf. Mit 20 Abbildungen. Nicht erst seitdem Papst Gregor der Große im 6. Jahrhundert die sieben Todsünden definierte, steht die Wollust in schlechtem Ruf. Sie gilt als unanständig, wild und unbeherrschbar, stellt den Menschen als Vernunftwesen radikal in Frage, ist eine Herausforderung für Theologen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen