Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Silvia Bovenschen
Bovenschen, Silvia: Über-Empfindlichkeit. Spielformen der Idiosynkrasie

Suhrkamp Verlag, Frankfurt Main 2000, ISBN 3518411764, Gebunden, 240 Seiten, 20,35 EUR
Etwas hat uns für einen kurzen Moment erstarren lassen: ein Geruch, ein Zeichen, eine Bewegung, ein Wort, ein Detail ? nicht der Aufregung wert, und doch hat es uns in schrille Aufregung versetzt. Jeder hat eigene Formen der Idiosynkrasie, der unerklärlichen Überempfindlichkeiten. Solche Prägungen haben in den letzten Jahrhunderten kontroverse Beurteilungen ... mehr lesen
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Bong, Jörg (Hrsg.) / Bovenschen, Silvia: Rituale des Alltags.

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3100035119, Gebunden, 288 Seiten, 19,90 EUR
Es fällt nicht immer leicht: Irgendwie muss der Mensch über den Tag kommen. Dort, wo die großen Lebensentwürfe scheitern, die großen Gebote ihre Verbindlichkeit einbüßen, die Berufswege sich verzweigen und verlieren, dort haben die alltäglichen Rituale und die Ritualisierungen des Alltäglichen ihren Ort. ... mehr lesen
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Bovenschen, Silvia: Älter werden. Notizen

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3100035127, Gebunden, 144 Seiten, 17,90 EUR
Älter werden wir alle, von Anfang an, und es gibt keine Aussicht auf Umkehr. Erst, wir sind noch ein Kind, wollen wir es unbedingt, dann, wir sind erwachsen, widerfährt es uns fast unmerklich, schließlich, die Jahre gehen ins Land, kommen die Tage des Rückblicks, auf die Zeit, in der wir die Zukunft noch vor uns hatten. "Älter ... mehr lesen
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Bovenschen, Silvia: Die imaginierte Weiblichkeit. Exemplarische Untersuchungen zu kulturgeschichtlichen und literarischen Präsentationsformen des Weibliche

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518124315, Taschenbuch, 280 Seiten, 8,00 EUR
An der Autorin Silvia Bovenschen zeigt sich, dass die von der Außerparlamentarischen Opposition in Gang gesetzten Veränderungen auch die Geschlechterverhältnisse berühren. ... mehr lesen
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Bovenschen, Silvia: Verschwunden.

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3100035135, Gebunden, 166 Seiten, 17,90 EUR
Ein Freundeskreis, ein fester Kern, einige lose Bekannte. Von ihnen allen lässt sich Daniela Geschichten vom Verschwinden erzählen. Gustav erzählt ihr von einer Frau, die auf offener Strecke aus dem Zug steigt, Josepha vom Riesen auf einer Nordseeinsel, eine nervöse Dame beichtet einen Anschlag auf das Christkind, und Olga ist verzweifelt, ... mehr lesen
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Bovenschen, Silvia: Wer weiß was. Eine deutliche Mordgeschichte

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3100035151, Gebunden, 334 Seiten, 19,95 EUR
Ein Mord? Professor Urlach liegt auf dem Klo der Universität? Er hat ein Messer im Rücken? Wer hat da ein Motiv? Wer war am Tatort? Sollten diese aufgescheuchten Akademiker das Fragen nicht der Polizei überlassen? Aber warum ist Hauptkommissar Merker so nervös? Stehen nicht alle im Flutlicht des Verdachts? Wird so eine nahe Leiche ... mehr lesen
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Bovenschen, Silvia: Wie geht es Georg Laub?. Roman

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 310003516X, Gebunden, 285 Seiten, 18,95 EUR
Georg Laub war erfolgreich, ein Schriftsteller, den man lesen, den man kennen wollte. Dann sank sein Stern. Jetzt wohnt er in einem heruntergekommenen Haus, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Aber ein unerwünschter Besuch wirft ihn aus der Bahn. Er wird von einem seltsamen Schwindel ergriffen. Rätselhafte Ereignisse und Begegnungen ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





