Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Sigrid Weigel



Sigrid Weigel, geboren 1950 in Hamburg, studierte Germanistik, Politologie und Pädagogik in Hamburg. Seit 1999 ist sie Direktorin des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung und Professorin an der TU Berlin. Nach Professuren in Hamburg und Zürich war sie drei Jahre im Vorstand des KWI Essen und zwei Jahre Direktorin des Einstein Forums Potsdam. Weigel ist Autorin etlicher Monografien (u.a. über Benjamin, Bachmann, Genea-Logik) und Herausgeberin vieler kultur- und literaturwissenschaftlicher Publikationen.

Bücher von Sigrid Weigel

Weigel, Sigrid (Hrsg.): Genealogie und Genetik. Schnittstellen zwischen Biologie und Kulturgeschichte

Cover: Genealogie und Genetik

Akademie Verlag, Berlin 2002, ISBN 3050035722, Paperback, 308 Seiten, 27,80 EUR

Die Beiträge des vorliegenden Bandes eröffnen den kulturhistorischen Rahmen für eine Diskussion der biowissenschaftlichen Entwicklungen, die der Frage nach einem möglichen Umgang mit ihren Techniken vorausgehen muß. Sie reichen von einer Rekonstruktion vormoderner genealogischer Konzepte wie Stammbaum und Ahnentafel über ... mehr lesen
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Tanner, Jakob / Weigel, Sigrid (Hrsg.): Gedächtnis, Geld und Gesetz. Vom Umgang mit der Vergangenheit des Zweiten Weltkrieges

Cover: Gedächtnis, Geld und Gesetz

vdf Hochschulverlag AG, Zürich 2002, ISBN 3728126586, Paperback, 380 Seiten, 29,90 EUR

Mit den Begriffen Gedächtnis, Geld und Gesetz wird die Diskussion um das Verhalten der Schweiz im Zweiten Weltkrieg in einen größeren historischen und theoretischen Zusammenhang gestellt. In den hektischen Wendungen der öffentlichen Auseinandersetzung wird oft vergessen, wie sehr das Geld beziehungsweise die Geldmetaphorik Geschichtsbilder ... mehr lesen
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Weigel, Sigrid: Literatur als Voraussetzung von Kulturgeschichte. Schauplätze von Shakespeare bis Benjamin

Cover: Literatur als Voraussetzung von Kulturgeschichte

Wilhelm Fink Verlag, München 2004, ISBN 377053705X, Kartoniert, 306 Seiten, 29,90 EUR

Grundlage der Studien ist die Wahlverwandtschaft zwischen Literatur- und Kulturwissenschaft. Denn unser Wissen von der Kulturgeschichte, so die Ausgangsthese des Buches, entspringt der Lektüre. Deren an Texten entwickeltes Vermögen zur Entzifferung wird dabei auf die Signaturen anderer Hinterlassenschaften übertragen: neben dem ... mehr lesen
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Weigel, Sigrid: Genea-Logik. Generation, Tradition und Evolution zwischen Kultur- und Naturwissenschaften

Cover: Genea-Logik

Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2006, ISBN 3770541731, Broschiert, 288 Seiten, 29,90 EUR

Die Konzepte und Praktiken des Erbes geben darüber Auskunft, in welcher Weise die Lebenden mit den vorausgegangenen und kommenden Generationen verbunden sind: durch Schrift oder Leib, Familie oder Gedächtnis, Hinterlassenschaften oder Gene. Dabei ist die kulturelle Überlieferung nicht unabhängig davon, ob sie im Zeichen von Tradition, ... mehr lesen
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Kittler, Friedrich (Hrsg.) / Macho, Thomas (Hrsg.) / Weigel, Sigrid (Hrsg.): Zwischen Rauschen und Offenbarung. Zur Kultur- und Mediengeschichte der Stimme

Cover: Zwischen Rauschen und Offenbarung

Akademie Verlag, München 2002, ISBN 3050035714, Gebunden, 410 Seiten, 39,80 EUR

Herausgegeben von Friedrich Kittler, Thomas Macho und Sigrid Weigel. In der modernen Öffentlichkeit wird die Stimme als das Medium einer demokratischen und sozialen Ordnung betrachtet; sie steht im Zentrum eines umfangreichen Wortfeldes: Stimmrecht, Abstimmung, Volkes Stimme, eine Stimme haben oder die Stimme ergreifen, oder auch die vielgepriesene ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen